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Quartiersfonds

Zur Realisierung Ihrer Ideen zur Entwicklung des Quartiers steht ein Quartiersfonds aus dem Programm „Soziale Stadt“ zur Verfügung, aus dem Einzelprojekte in begrenztem Umfang finanziell unterstützt werden können. Diese Mittel sollen Bewohnergruppen, Initiativen, Vereinen, Bündnissen, Gewerbetreibenden, Hausbesitzern, etc. zur Umsetzung von kleinen Aktionen im und für das Quartier dienen. Denkbar sind Aktionen wie bspw. zur Verschönerung (z.B. Bepflanzung) des näheren Wohnumfeldes wie Innenhöfe oder des öffentlichen Raumes wie Spielplätze. Auch die Durchführung von Straßen- oder Hoffesten sowie der Aufbau von Nachbarschaftstreffs oder Selbsthilfegruppen können finanziell unterstützt werden. Die Öffentlichkeitsarbeit für einzelne Aktionen ist ein weiterer Bereich zur Verwendung der Mittel.

Grundsätzlich sind alle Projekte förderungswürdig, die einen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft bzw. der Nachbarschaft, der Stadtteilkultur, der Identifikation mit dem Stadtteil sowie zur Aktivierung von Bewohnern leisten.

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Aktionen, die in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und/oder mit  Zuwendung aus dem Quartiersfonds realisiert werden (konnten), finden Sie hier:

Fest der Nachbarn 2018 - Hört und spielt »es singt und klingt«

Am 25. Mai 2018 veranstaltete die Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ das „Fest der Nachbarn“. Zusammen mit vielen unterschiedlichen Partnern wurde die schon traditionell stattfindende Feier mit großem Erfolg ausgerichtet. Dazu gehören die Volkshochschule Frankfurt (Oder), der Interkulturelle Stadtgarten, TWK Słubice, der Zirkus „Funatycy“ sowie der Frankfurter Stadtsportbund.

 

Mit ca. 120 Gästen und strahlendem Sonnenschein konnte das Fest im Innenhof der Volkshochschule sowie der Peitzer Acht von 15-18 Uhr realisiert werden. An einem Bastelstand wurden Holzfiguren zum Bemalen bereitgestellt. Zauberhafte Akrobatik führte der Słubicer Zirkus „Funatycy“ auf und begeisterte damit nicht nur die jungen Besucherinnen und Besucher. Im Garten konnten sich Kreative beim Beutel bedrucken ausleben.  Ein „Kamishibai“- Bildererzähltheater im Stadtgarten lud Groß und Klein ein, sich auf eine Reise in andere, literarische Welten zu begeben. Die Bauchtanzgruppe der Volkshochschule ließ die Hüften Kreisen und motivierte dazu auch den einen oder anderen Gast. Ein Akkordeonspieler sorgte zwischendurch für die passende musikalische Untermalung. Der Rhythmus im Blut konnte bei einem Trommel-Workshop geweckt werden. Anschließend konnte gemeinsam mit einer afghanischen Band musiziert werden. Außerdem beteiligte sich die Nachbarschaft an der „Fest der Nachbarn“-Gemeinschaftsaktion und gestaltete individuell einen Keramikhahn. Alle Angebote waren kostenfrei für die Besucherinnen und Besucher nutzbar, sodass etwaige Beschränkungen durch den eigenen Geldbeutel hier keine Rolle spielten. Die Versorgung wurde durch die Zusammenarbeit der Nachbarinnen und Nachbarn gewährleistet. Über zwanzig Bäckerinnen und Bäcker brachten Kuchen und allerlei Leckeres mit. Die Gärtnerinnen und Gärtner des Interkulturellen Stadtgartens sorgten abends mit leckeren gegrillten Würstchen für einen Gaumenschmaus.

 

Insgesamt stellte das „Fest der Nachbarn“ der Peitzer Acht auch im Jahr 2018 eine gute Möglichkeit dar, Inklusion zu leben. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen wurden zusammengeführt und kamen miteinander ins Gespräch. Dadurch konnten Berührungsängste gemindert werden. Durch das spielerische Angebot wurde die Hemmschwelle der Begegnung gesenkt und so die Anonymität in der Nachbarschaft etwas abgebaut werden. Es wurde Raum für Begegnung und ein Miteinander geschaffen unabhängig von Beeinträchtigung, sozialer oder kultureller Herkunft.

Fest der Nachbarn - an der Klinge

Im Rahmen des Internationalen „European Neighbours‘ Day“ wurde am 25. Mai 2018 das „Fest der Nachbarn an der Klinge“ vom Miteinander Wohnen e.V. ausgerichtet. Eingeladen waren Nachbarinnen und Nachbarn im Umfeld der Berliner Straße 4 bzw. 38/39, in denen insbesondere die Zielgruppen des Miteinander Wohnen e.V. wohnen (Projektbewohnerinnen und -bewohner, Geflüchtete, Personen mit Einwanderungsgeschichte).

 

Durch die offene Begegnung sollten Kennenlern- und Vertrauensbildungsprozesse unter den Gästen angeregt werden. Das Lebensgefühl in der Nachbarschaft sollte durch angenehme Gemeinschaftserlebnisse verbessert werden, auch um das Vertrauen in Gemeinschaft, die Hoffnung in eine gute Zukunft und die Identifikation mit der Nachbarschaft zu stärken. In Verbindung mit der Nachbarschaftsagentur sollte Anregung gegeben werden, über den Tag hinaus zu denken und ein Bewusstsein für die Möglichkeiten zu entwickeln, die eine gute und vernetzte Nachbarschaft bieten. Zudem war geplant, die Kleiderbörse „Klamotteria“ zu eröffnen.

 

Zwischen 14 und 17 Uhr öffnete der Verein seine Türen. Es gab Kaffee und Kuchen. Außerdem wurden gegrillte Würstchen angeboten. Neben den kulinarischen Angeboten wurden einige Spiele wie Dosenwerfen, Schilder basteln und ein Puppentheater vorgehalten. Straßenmalerei und das traditionelle Klinge-Quiz rundeten das Programm ab. Weiterhin gab es viele Sport- und Bewegungsmöglichkeiten sowie einen Kleidertausch-Stand und Musik. Aufgrund der fehlenden Nachfrage (u.a. wegen des Ramadans) entfiel die Eröffnung der „Klamotteria“ – diese wurde einige Wochen später nachgeholt. Es kamen insgesamt ca. 40 Personen zusammen, darunter 10 Kinder.

UNITHEA#21 - Festival »Taktlos« / »Nietakt«

Unithea ist ein deutsch-polnisches Theater- und Musikfestival, das bereits zum 21. Mal in den Grenzstädten Frankfurt (Oder) und Słubice stattfand. Das Motto im Jahr 2018 lautet "Taktlos". Es traten Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland und Polen auf. Unithea bietet somit eine Plattform des Zusammenarbeitens und des Kennenlernens und beinhaltet über vier Festivaltage Kultur und Unterhaltung. Vom 07. bis zum 10. Juni 2018 konnte ein Besucherrekord von 2.700 Personen verzeichnet werden. Das Erfolgsrezept war das vielfältige und kostenlose Kulturangebot, das vorzugsweise open air (und damit allen zugänglich) aufgeführt wurde. Das Prinzip von Unithea lautet „Hürden abbauen“, um den Besuch von Kulturveranstaltungen möglichst vielen und verschiedenen Menschen zu ermöglichen und diese für Kultur zu begeistern. Dazu gehören die Sprache, der Eintrittspreis, die richtige Kommunikation und der Spielort.

 

Das Festival im Jahr 2018 bot 24 Veranstaltungen an – darunter Theaterstücke, Konzerte, Workshops, eine Lesung und vieles mehr. Eines der Highlights stellte das Stück „Silence“ dar, das am 09. Juni auf dem „Hledenplatz“ in Slubice aufgeführt wurde und den Menschen das Grauen des Syrienkriegs verdeutlichte. Mit einer aufwändigen und spektakulären Inszenierung begeisterten die Schauspielerinnen und Schauspieler etwa 500 Gäste aus Slubice und Frankfurt (Oder).

 

22 von 24 Veranstaltungen von Unithea 2018 waren kostenfrei, sodass alle Bewohnerinnen und Bewohner der Doppelstadt teilnehmen konnten. Für alle war etwas dabei. Die Angebote beinhalteten sowohl kulturelle Bildung als auch Unterhaltung und zeigten den Besucherinnen und Besuchern gemäß des Mottos „Taktlos“ neue Formate und interessante Kunstformen von „außerhalb“, wobei auch die lokale Kulturszene ein Teil des Festivals war. Die Art und Besonderheiten der Veranstaltungen demonstrierten ebenfalls, was alles in Frankfurt (Oder) an unkonventionellen Formaten und Inhalten auf die Bühne gebracht werden kann.

 

Vielfältig trug das Kunstfestival UNITHEA#21 dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Kulturschaffende und Gäste ein positiv besetztes Bild von Frankfurt (Oder) und der Nachbarstadt Slubice entwickelten weg vom Image einer Stadt, „in der nichts geht“. Mit der gelungenen Umsetzung des Festivals konnte bewiesen werden, dass ein vielfältiges Kulturprogramm indoor wie auch open air möglich ist – und vor allem, dass es hierfür auch ein interessiertes Publikum gibt. Dies soll Kulturschaffenden über Unithea hinaus Mut machen, neue Dinge zu wagen und sich auszuprobieren.

Aktionstage Queerfeminismus

Anlässlich des Frauentages am 08. März 2018 widmete sich der utopia e.V. dem Thema Emanzipation aus queerfeministischer Perspektive. Hauptanliegen war es, in der Auseinandersetzung mit der Thematik „Queerfeminismus“ zu einer Sensibilisierung und offenheit gegenüber unkonventionellen Geschlechterrollen und deren Auslegungen beizutragen. Außerdem konnte Menschen, die sich fernab heteronormativer Geschlechterrollen definieren, ein Raum gegeben werden, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wurde außerdem eine nachhaltige Auseinandersetzung mit (queer-)feministischen Ansätzen der Gesellschaftsgestaltung verfolgt.

 

Am Freitag, dem 16. März 2018, gab es zum Auftakt des Veranstaltungswochenendes ein Konzert mit Bands, die queerfeministische Inhalte vertreten. Es war mit ca. 80 Gästen gut besucht und fand in den Räumlichkeiten des „Frosch – der Club“ in der Ziegelstraße 36 in Frankfurt (Oder) statt. Am Nachmittag des 17. März folgten ein Vortrag und zwei Workshops, in denen sich praktisch mit der Thematik auseinandergesetzt wurde. Los ging es um 14 Uhr mit einem Einführungsvortrag zur Geschichte und Definition des Queerfeminismus. In Form eines durch eine Präsentation unterstützten Gesprächs, das durch die Leiterin eines queerfeministischen Jugendtreffs aus Berlin moderiert wurde, gelangten die Teilnehmenden auf den gleichen Wissensstand. Die rund 20 Besucherinnen und Besucher teilten sich im Anschluss auf parallel stattfindende Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Im Workshop „Schwangerschaftsabbruch? – Mein Körper gehört mir!“ ging es vor allem um den rechtlichen Werdegang im Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen und Bevormundung in Bezug auf die Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Die Veranstaltung „Let’s talk about sex“ richtete sich an Menschen mit Frauen*Lesben*Trans*Inter*Geschlechtidentität (FLTI*) und bot, geleitet durch eine Sexualtherapeutin, einen Raum, um sich über eigene Erfahrungen und Ansätze für eine Praxis auszutauschen, die Kommuikation über Sex auf Augenhöhe ermöglicht. Im Anschluss trafen sich alle Workshopteilnehmenden bei einem gemeinsamen Abendessen, bei dem ein weiterer, informeller Rahmen für den Austausch geschaffen wurde. Der Vortrag und ein Workshop fanden in den Räumen des utopia e.V. in der Berliner Straße stattl. Für eine weitere Veranstaltung wurde ein Raum des Flexiblen Jugendarbeit Frankfurt (Oder) e.V. ebenfalls in der Berliner Straße genutzt.

 

Die gute Beteiligung und anregende Diskussionen zeigten, dass es in Frankfurt (Oder) ein Interesse an queerfeministischen Ideen und Inhalten gibt. Im Rahmen des Queerdinners entstand außerdem die Idee, ein queerfeministisches Improvationstheater zu erarbeiten und dieses an öffentlichen Plätzen in der Stadt aufzuführen. Die Idee wird vorerst im Rahmen der Arbeit des utopia e.V. weiter verfolgt.

Integrationsfest

Tanzpädagogin und Tanztherapeutin Amira Helm organisierte für den 06. Mai 2018 von 15-19 Uhr im MehrGenerationenHaus MIKADO ein Integrationsfest für alle Bürgerinnen und Bürger des Quartiers. Ziel war es, die Menschen im Quartier und darüber hinaus zusammenzubringen, Gespräche und Begegnungen zu ermöglichen, das Verständnis füreinander zu fördern und dadurch das Vertrauen untereinander über kulturelle Unterschiede hinweg wachsen zu lassen. Auch Neubürgerinnen und Neubürger hatten die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Projekt „Integration durch Sport“ verschiedene Sportarten kennenzulernen. Alle waren herzlich eingeladen, sich an den unterschiedlichen Angeboten zu beteiligen. Die Veranstaltung war kostenfrei and stand damit auch Menschen mit wenigen finanziellen Ressourcen offen. Durch die Schnupperworkshops und weitere kulturelle Highlights konnten die Teilnehmenden einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wagen und Anregungen mitnehmen, die sie in ihrem Alltag unterstützen.

 

Die drei Workshops wurden zu den Inhalten „Yoga für Mutter und Kind“, „Zumbatanz für Mutter und Kind“ und „orientalischer Tanz“ ausgerichtet. Neben einer afghanischen Live-Band wurden Henna-Malerei für die Verzierung von Händen sowie Spezialitäten aus verschiedenen Ländern angeboten. Außerdem gab es weiterführende Informationen zum Thema Integration durch Sport. Frau Helm wurde bei der Durchführung des Festes unterstützt durch die Brandenburger Sportjugend sowie durch den ESV Boxen e.V.

 

In der Auswertung kann festgestellt werden, dass bei den Teilnehmenden durch die Veranstaltung ein größeres Interesse an sportlichen Aktivitäten erweckt werden konnte, insbesondere bei den Gästen afghanischer Herkunft. Als weiterer positiver Nebeneffekt stellte sich ein intensiver Dialog zwischen afghanischen und syrischen Frauen ein, der bislang eher sporadischer Natur war und zukünftig weiter gepflegt werden soll.

6. Geburtstag Radio Slubfurt

Aus Anlass des sechsten Geburtstages von Radio Słubfurt präsentierte sich das Projekt „Freies Bürgerradio Słubfurt“ am Freitag, dem 25. Mai 2018, mit einem Konzert von lokalen Künstlerinnen und Künstlern. Bereits zum „Fest der Nachbarn“ von 14-17 Uhr auf dem Gelände des MIKADO am selben Tag wurde vom Radio Słubfurt ein Aktivitätsstand mit Informationen rund um das Projekt angeboten. Es gab viele interessante Gespräche über die Idee und Umsetzung des freien Bürgerradios. Interessierte erhielten weiterführendes Informationsmaterial. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, Probeaufnahmen zu machen. Viele Radio-Neulinge erhielten so zwanglos Einblick in die Radioarbeit und wurden zu weiteren Treffen ins Studio eingeladen. Im Nachgang wurden Sendungen und Probeaufnahmen mit Interessierten von diesem Tag im Studio erstellt. So konnten neue Mitstreitende gewonnen werden.

 

Am Abend gab fand die eigentliche Geburtstagsfeier statt. Bei freiem Eintritt spielten die Girl-Group „Self Control“ und die Band „Freier Fall“, in der Musikerinnen und Musiker aller Altersgruppen vertreten sind. Die Moderatorinnen und Moderatoren bezogen die rund 50 Gäste mit ein. Alle, die wollten, konnten sich live vor Ort am Mikrofon ausprobieren. An einem Buffet bestehend aus Finger Food und Geburtstagskuchen konnten sich die Gäste stärken.

 

Ein neues Sendeformat zum Quartier wurde vorgestellt und stieß auf Begeisterung. Für die band „Freier Fall“ wurde eine Doppel CD produziert und übergeben. Während der Veranstaltung enstand die Idee, im MIKADO ein Kinderradiostudio aufzubauen, welches nun bereits eingerichtet und angelaufen ist.

PowerGreen-Lauf im Lennépark von RotarRunLennéMeile am 24. Mai 2018

Der Lauf  POWERGREEN durch den südlichen Teil des zweitältesten Bürgerparks Deutschlands ist ein fester Bestandteil im Programm der Bürgerinitiative Lennépark. Alljährlich wird die „grüne Lunge“ im Herzen der Stadt für den Lauf aller Generationen genutzt. Alle absolvieren die LennéMeile in der individuell möglichen Zeit und Form für einen guten Zweck. Es werden in den Zeitläufen Distanzen über 5 km oder 10 km mit Zeitnahme gelaufen. Der Lauf der Generationen verläuft über frei wählbare Distanzen ohne Zeitnahme.

 

Die Partner der Bürgerinitiative Lennépark und der Rotary Club Frankfurt (Oder)/Rotaract riefen zum Donnerstag, dem 24. Mai 2018, von 16-19.30 Uhr lauffreudige Frankfurterinnen und Frankfurter auf, am Lauf im Lennépark teilzunehmen, Spaß zu haben, oder sich zeitlich mit anderen Läufern beim 5- oder 10 km-Lauf zu messen. Alle konnten als Einzelteilnehmende, als Gruppe, Sportverein oder Schulklasse mitmachen und alle  - egal welchen Alters, welcher Fortbewegung oder körperlicher Verfassung – konnten mit ihren Runden einen Beitrag zum finalen Spendenbeitrag leisten.

 

Bei schönstem Wetter liefen insgesamt über 220 Teilnehmende in allen drei Läufen. Alle Läuferinnen und Läufer hielten als Anerkennung eine Medaille aus Ton, gefertigt vom Bereich Keramik der Gronenfelder Werkstätten. Der Erlös der Startspenden aus dem Lauf in Höhe von 586,72 Euro floss in die Verschönerung des Lennéparks mit einer Anpflanzung einer jungen Silberpappel.

 

Zum Lauf präsentierte die Bürgerinitiative Lennépark eine Bildergalerie, welche Anschaffungen im Rahmen der erlaufenen Spenden in den letzten Jahren getätigt werden konnten unter dem Motto „Wer sich bewegt, bewegt was!“. Viele Organisatorinnen und Organisatoren, Helfende der Initiative, vom Rotary Club und Rotaract waren zur Absicherung des Laufs vor Ort sowie SIPA-Mitwirkende gemeinsam mit Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und dem DRK.

9. Kleine Parknacht am 25. August 2018 im Südbereich des Lennéparks

Die neunte „Kleine Parknacht“ im Frankfurter Lennépark am 25. August 2018 unter dem Motto „Die vier Jahreszeiten“ wurde erfolgreich durchgeführt und stellt einen erneuten geschichtlichen Höhepunkt im elfjährigen Bestehen der Bürgerinitiative Lennépark dar. Die intensive Vorbereitung der „Kleinen Parknacht“ durch mehr als 250 Aktive vor und hinter den Parkkulissen hat sich bei allen beteiligten als wahrhafte Sache des Herzens mit Tradition gezeigt.

 

Trotz der drohenden Regenwolken am Himmel strömten die Besucherinnen und Besucher mit Regenschirmen, guter Stimmung und voller Erwartungen zum musikalischen Abendspaziergang in den Lennépark. Das Wetter hielt sich und so konnten die Gäste bis zum offiziellen Abschluss der „Kleinen Parknacht“ die Atmosphäre der Freude und des Genießens des künstlerisch und kulinarisch Dargebotenen erleben – eben ein stimmungsvolles, friedliches Fest von Frankfurtern für Frankfurter und ihre Gäste.

 

Die von Hostessen in Kostümen der vier Jahreszeiten begrüßten Besucherinnen und Besucher konnten viel Neues, aber auch „alte Bekannte“ der „Kleinen Parknacht“ antreffen. Den musikalischen Auftakt gab Konzertpianist Christian Seibert mit dem Musikstück „Sommer“ aus Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“. Als Leiter der KleistMusikSchule präsentierte er mit seinen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrenden einen Auszug ihres Könnens und Schaffens und setzte einen musikalischen Höhepunkt und Abschluss mit den „vier Jahreszeiten“ des Künstlers Piazolla.

 

Oberbürgermeister René Wilke begrüßte auch im Namen der anwesenden Rathausspitze die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zur neunten „Kleinen Parknacht“ im Lennépark – eines der schönsten Feste der Stadt, wie er ausführte.

 

Mit großer Resonanz wurde der nun auch schon zum neunten Mal durch die Betreuerinnen und Betreuer sowie Betreuten der Frankfurter Lebenshilfe gestaltete „Weg des Lichts“ angenommen. So waren nach kurzer Zeit alle 450 Gläser von den Gästen zu einem stimmungsvollen Weg mitgestaltet. Im Kinderspielbereich zeichneten die Teilnehmerinnen des Malkreises der Volkssolidarität mit Kindern Bilder zu den vier Jahreszeiten. Für die ganz Kleinen drehte sich ein nostalgisches Kinderkarussell. Mit Leuchtwedeln ausgestattet zogen die Jüngsten zur Glühwürmchen-Parade entlang des Hauptweges zum Abschlusshöhepunkt an den Lenné-Passagen.

 

Hier lud der Große Chor der Singakademie mit einem musikalischen Streifzug durch die vier Jahreszeiten die Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen ein. Passend dazu wurden an einer großen Leinwand Fotos vom Lennépark und seinen vier Jahreszeiten gezeigt – und dann schneite es doch noch an diesem Abend, natürlich aus der Schneekanone!

 

Zum melodischen Abendspaziergang durch den Park trafen die Gäste auf Klänge verschiedener Musikrichtungen wie High Spirit, Jazz FF, Zauberland, Self Control, AMBS, der Singegruppe Alt Zeschdorf. Die große Vielfalt an kulinarischen Genüssen ließ die Besucherinnen und besucher verweilen und bei einem Gläschen mit Freunden und Bekannten den Abend genießen. Allerdings fanden bei den kühler werdenden Abendtemperaturen spontan herangeschaffter Glühwein vom Fass und Soljanka viele Abnehmer. Schnell füllten sich die Spendendosen der Hostessen, die Dankeschön-Buttons mit dem Motiv der „Kleinen Parknacht“ wurden sehr gern genommen und die Programm-Flyer führten die Gäste durch den klingenden und duftenden Park. Am Ende kam eine Spendensumme von 2718,89 Euro zusammen. Damit wurde die Pflanzung eines Zierzauns an der berühmten Schmeißereiche gesichert und das Projekt Standort für die Anbringung eines Medaillons mit dem Profil von Lenné konnte in Vorbereitung gehen.

 

Am 23. September 2017 wurde das Frankfurter Lennépark-Spendenjahr 2017  sowie das 10. Jahr der Bürgerinitiative  Lennépark mit einer schönen und interessanten Abschlussveranstaltung beendet. Von 11-13 Uhr erwartete die Gäste in der Galerie B ein ansprechendes Programm. Neben der Abrechnung des Lennépark-Spendenjahres 2017 durch die Partner der Gemeinschaftsaktion und die symbolische Scheckübergabe der Initiative an die Stadt Frankfurt (Oder) wartete der bekannte Frankfurter Musiker Thomas Strauch mit musikalischen Beiträgen auf. Darüber hinaus stellte der Potsdamer Künstler Thomas Wiersberg seine Lenné-Fotoausstellung vor und erläuterte seine Fotomotive. Diese beinhalten insbesondere Aufnahmen zum Wirken von Peter Joseph Lenné in den Parks von Frankfurt (Oder), Caputh und Petzow. Außerdem konnten die Gäste Teile der aktualisierten Lennépark-Ausstellung der Gemeinschaftsinitiative besichtigen. Die Veranstaltung stand allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen, um die Aktivitäten der Initiative bekannter zu machen, die Gäste für den Lennépark zu begeistern und ggf. neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für künftige Aktivitäten im Bürgerpark zu gewinnen.

 

Seit 2008 kamen insgesamt 91.649,14€ aus Bürgerspenden und objektbezogenen Firmenspenden für die Sanierung, Erhaltung und Belebung des Lennéparks zusammen. Die Spenden sollen den Park verschönern und diesen für Bürgerinnen und Bürger sichtbar und erlebbar machen. Das Jahr 2017 wurde bereichert durch hilfreiche Spendenaktivitäten wie zum Beispiel Baumspenden durch die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH, den Verein Kiwanis, die Frankfurter Apotheken und Diebels live. 

Fitness-Parcours an der Oderpromenade

Um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt (Oder) zu mehr Bewegung im Freien zu animieren, startete das Projekt „Fitness-Parcours am Anger“ bereits im August 2017. Die direkte Zentrumsnähe in Verbindung mit dem Grün des Parks schien für den Stadtsportbund Frankfurt (Oder) e.V., unter dessen Leitung das Vorhaben realisiert werden sollte, ideal. Nachdem fast alle Formalitäten mit dem Grünflächenamt geklärt waren und ein Entwurf des Parcours vorlag, scheiterte das Projekt jedoch am Denkmalschutz.

 

Zu Beginn des Jahres 2018 wurde der aktuelle Standort des Parcours in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Winterhafens (Ende Klingestraße zwischen Beachvolleyballfeld, Bolzplatz und Oderpromenade) ausgewählt. Die ohnehin sportliche Umgebung mit wunderschönem Blick auf die Oder machte diesen Ort perfekt für die Errichtung eines Fitness-Parcours.

 

Federführende in diesem Projekt war die Präsidentin des Stadtsportbundes, Frau Dr. Gudrun Frey, die den Parcours gemeinsam mit dem Projektmitarbeiter Akradiusz Sowa konzipierte und nach geeigneten Herstellern suchte. Dabei wurde besonders auf ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Qualität geachtet. Der Parcours besteht vorerst aus fünf Geräten. Davon sind zwei mit Doppelfunktion. Ein An- und Ausbau des Parcours ist jederzeit möglich.

Fest der Vielfalt

Mit dem „Fest der Vielfalt“ fand die Interkulturelle Woche 2018 ihren feierlichen Höhepunkt und Ausklang. Am 29. September 2018 von 14-19 Uhr lud ein unterhaltsames Programm zum interkulturellen Austausch und Miteinander ein. Ort der Veranstaltung war der Brückenplatz 2.0 an der C.-P.E.-Bach-Straße 11a.

 

Musik und Tanz aus verschiedenen Regionen der Welt ließen die Besucherinnen und Besucher in andere Kulturen eintauchen. So gab es nebst Hip Hop aus Kamerun und traditioneller Musik aus Afghanistan auch polnischen Folk und Singer/Songwriter-Musik aus Weißrussland zu hören. Für die tänzerische Gestaltung wurden syrische, afghanische und russische Tanzgruppen eingeladen.

 

Auch Sport und Spiel standen auf der Liste der möglichen Aktivitäten. Fußballbegeisterte konnten ihren Teamgeist beim Street Soccer-Turnier unter Beweis stellen. Wer es etwas ruhiger mochte, aber auf Bewegung nicht verzichten konnte, hatte beim Boule oder Riesen-Schach die Möglichkeit, neue Kontakte knüpfen. Spielerisch ging es auch in der Turnhalle beim Fotostand des Quartiersmanagements zu. Bei einer Fotoaktion konnten sich die Gäste verkleiden und Botschaften und Wünsche für das interkulturelle Zusammenleben in Frankfurt (Oder) in Bildern einfangen.

 

Beim Repaircafé wurde Hilfestellung zum selbstständigen Reparieren von Haushaltsgeräten, Klamotten, Teddybären und anderem gegeben. Daneben stellten die Leiterinnen des  Frauencafés ihr Projekt vor. Bei der Gelegenheit konnten handgefertigte kamerunisch-deutsche Taschen bewundert werden. Aus alten Fahrradteilen konnten Skulpturen angefertigt werden und aus Paletten Gartenmöbel.

 

Auf dem Außengelände bot eine Jurte Raum für Austausch und Diskussionen. An der Passtelle „Nowa Amerika“ waren Interessierte eingeladen, sich einen Ausweis anfertigen zu lassen und sich über die Słubfurter Idee zu informieren.

 

Zum gemütlichen Beisammensein konnten sich die Gäste in der Chillout Area oder an der Feuerstelle beim Grillplatz einfinden. Die geschmackliche Vielfalt verschiedener Kulturen boten die Essensstände gegenüber. Bei Delikatessen aus vielen Regionen der Welt ließen sich Besucherinnen und Besucher von neuen Geschmäckern inspirieren und tauschten Rezepte zum Nachkochen. Wer sein Essen in Zukunft selbst anbauen möchte, konnte sich von interkulturellen Gärtnern und Gärtnerinnen durch ihren Garten neben dem Grillplatz führen lassen und sich den ein- oder anderen Tipp abholen.

 

Organisiert wurde das Fest von Mitgliedern des Migrationsnetzwerk THINK unter Federführung der Vereine Słubfurt e.V., IKI e.V. und Vielfalt statt Einfalt e.V. An zahlreichen Ständen und in Pavillons informieren die interkulturellen Organisationen, Initiativen und Akteurinnen und Akteure über ihre Arbeit in Frankfurt (Oder). Das Kennenlernen fand durch Mitmach-Workshops und Präsentationen statt.

Krimi-Bier in der Frankfurter WG-Bar

Am Dienstag, den 06.11.2018 gab es, mit dem Schauspieler Diether Jäger  als Egon Olsen, der im „Schnellverfahren“ zu einer Lesung verurteilt wurde, einen interessanten Abend. Er präsentierte kuriose, spektakuläre und erstaunliche wahre Kriminalfälle. Dazu gehörte das Werk von Uwe Madel und Andreas Püschel „…  und achten Sie auf Ihr Handgepäck!“

 

Gelesen wurde außerdem aus dem Kuriositätenlexikon der Kriminalgeschichte von Dr. Frank-Rainer Schurich mit dem Titel „Darauf können Sie Gift nehmen!“. Vorgetragen wurden auch humorvolle, authentische Frankfurter Kriminalgeschichten wie „Die dümmsten Einbrecher Frankfurts“ und „Die Beischlafdiebin“ von Wolfgang Raeke, der für die Bürgerzeitschrift „Wir im Quartier“ schreibt. Besucherinnen und Besucher hatten aufgrund der Förderung durch den Quartiersfonds freien Eintritt.

 

Die Lesung wurde auf der Facebook-Seite der WG Bar angekündigt und über einen E-Mail-Verteiler bekanntgemacht. Kurze Zeit nach der Ankündigung war die Veranstaltung bereits überbucht. Deshalb auf weitere Werbung verzichtet. Etwa fünfzig Gäste kamen zur Veranstaltung und die passten so gerade in die Frankfurter WG Bar.

 

Nach der erfolgreichen „Festnahme und Verurteilung“ des  Schauspielers Diether Jäger, der als Egon Olsen auftrat, wurde viel Beifall von den Gästen für die gelungene Lesung gespendet. Der als Kommissar Jensen verkleidete Wolfgang Raeke hatte den „Egon Olsen“ festgenommen, als dieser auf der Durchreise zu seiner jungen polnischen Freundin war. Diese brachte die Ermittler auf die Spur von  Olsen, weil Sie am Telefon gesungen hatte. -„Egon, wir fahren nach Lodz!“

 

Die Gäste wurden auch auf die Bürgerzeitschrift Wir im Quartier“ aufmerksam gemacht, für die Raeke kuriose Kriminalgeschichten schreibt und die aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ gefördert wird. Der Betreiber der WG Bar beabsichtigt weitere Lesungen in der Gaststätte zu organisieren. Damit hätte dieses geförderte Projekt auch eine nachhaltige Wirkung für das kulturelle Leben in der Stadt – mit einem bislang einzigartigen Format.

Lichterfest in Altberesinchen - Weihnachtseinstimmung für Kinder

Das Lichterfest in Altberesinchen hat bereits Tradition und sollte auch 2018 wieder stattfinden. Diese Aktion ist eine sehr gute Möglichkeit, den Altstadtkiez zu beleben. Es dient ebenso dazu, Bürgerinnen und Bürger bzw. Geschäftskundschaft vom Kiez zu begeistern. Mit dem Lichterfest wird eine interaktive Möglichkeit geschaffen, Kinder und Erwachsene durch die vorbereiteten Angebote einzelner Händler des Interessenverbands Altberesinchen Ev. im Kiez auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen. Höhepunkt war – wie in den Vorjahren – ein Lampionumzug durch die Altstadt.

 

Zum 24.11.2018 öffneten zahlreiche Händler des Interessenverbands Beresinchen e.V. ihre Geschäfte ein wenig länger und hielten Überraschungen für Groß und Klein parat. Die teilnehmenden Gewerbetreibenden hatten an diesem Samstag von 10-18 Uhr geöffnet. Angeboten wurden Rabattaktionen, Getränke und Naschereien. Vereinzelt wurden die Fassaden mitwirkender Geschäfte extra beleuchtet und die Geschäfte innen liebevoll dekoriert sowie mit den obligatorischen Lichtern geschmückt. Darüber hinaus gab es Mitmachaktionen zum Backen, Basteln oder Lesen. Die Aktionen fanden sowohl drinnen als auch teilweise draußen statt. Eine Erzähltheater-Vorstellung (Kamishibai) des Grundbildungszentrums wurde in den Räumlichkeiten der Allianz-Agentur angeboten. Zusätzlich stellte die Buchhandlung Lukas hierfür Buchpräsente zur Verfügung. Es gab Stockbrot-Grillen und Kinderpunsch vor der Yoga-Praxis Pranajana inklusive gemütlicher Feuerschalen, an denen man sich in der kühlen Jahreszeit gut wärmen konnte. Gegen Abschluss der Veranstaltung wurde die Möglichkeit nochmals gut genutzt, um sich aufzuwärmen vor dem Abschied nach Hause. Weitere Attraktionen für Jung und Alt waren die traditionelle Weihnachtsausstellung bei der Bastelstube Firchau sowie eine Plätzchen-Backaktion bei der Bäckerei Jannusch. Ab 17 Uhr wurde der Lampionumzug durchgeführt. Musikalisch begleitet durch einen Akkordeonspieler, der sich an unterschiedlichen Stellen in die Menschenmenge mischte, führte der Umzug quer durch den Kiez. Ein Highlight war die Riesenpuppe „Helene“ vom Theater des Lachens, die den Umzug begleitete und die Blicke auf sich zog.

 

Das Lichterfest zieht vor allem viele Kinder und Familien an. Das Fest ist mittlerweile sehr beliebt und hinterlässt bei Gästen und Gewerbetreibenden immer einen guten Eindruck. Auch neue Kunden können durch dieses Veranstaltungsformat gewonnen werden.

Transkultureller Instrumentenbauworkshop

Der transkulturelle Instrumentenbauworkshop wurde als ein inklusives Bildungs- und Freizeitangebot für Studierende, Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus und um Frankfurt (Oder) angeboten. An einem Wochenende sollten 10-20 Kursteilnehmende mithilfe von verschiedenen Werkzeugen und mehreren Anleitenden aus Materialien und Alltagsgegenständen klingende Instrumente bauen. Ort der Veranstaltung war das verbuendungshaus fforst in der Forststraße 3/4. Die Teilnehmenden konnten sich durch eine Präsentation, die sich um verschiedene Musikkulturen auf der Welt drehte, inspirieren lassen und so ihr individuelles Musikobjekt schaffen. Dies fand am 12. Oktober 2018 ab 19 Uhr statt. An den beiden Folgetagen gab es von 10-18 Uhr die Möglichkeit, die Ideen der Mitwirkenden umzusetzen. Abschließend sollte es dann um die musikalische Umsetzung gehen und ein kleines Konzert im Sinne eines Drum Circles geben.  Die Anleitung erfolgte durch einen gelernten Orgel- und Harmoniumbauer mit Gitarrenbauerfahrungen und einem Studierenden der Fachhochschule Clara Hoffbauer in Potsdam.

 

Vor der Präsentation wurde spielerisch ein Warm Up gestaltet, indem mit einem selbstgebauten Geräuschmemory begonnen wurde. Nebenbei gab es eine Vorstellung der einzelnen Personen. Ein selbstgebautes Saiteninstrument wurde präsentiert, ohne es zu spielen, und gefragt, wie es wohl klingen würde. Diese Frage wurde nach der Präsentation noch einmal gestellt, um die Klangvorstellungen vorher und nachher abzugleichen. Die anderthalbstündige Powerpoint-Präsentation war ebenfalls als Spiel gestaltet, bei dem Bilder von Instrumenten gezeigt und Klangbeispiele abgespielt wurden. Die Teilnehmenden sollten die jeweiligen Beispiele den Instrumenten zuordnen. Fast beiläufig wurde Wissenswertes über die verschiedenen Instrumente vermittelt (kulturelle bzw. religiöse Bezüge, Funktionsweise).

 

Weitere selbstgebaute Instrumente von einfach bis komplex wurden vorgestellt, wodurch die Mitwirkenden eine immer klarere Vorstellung vom eigenen Projekt bekommen sollten. Die meisten haben sich ausschließlich für Saiteninstrumente entschieden. Alle wurden während des Bauens individuell betreut und beraten. Viele konnten ihre Instrumente fertig mit nach Hause nehmen. Die meiste Gruppenkommunikation fand bei der Präsentation und bei der Mittagspause, bei der sich die Workshopteilnehmenden, Kochenden und fforst-Bewohner begegneten und sich über ihre neuen Erfahrungen austauschten.

 

Obwohl der Workshop per Plakataushänge, diverse E-Mail-Verteiler und auf Facebook beworben wurde, kamen die meisten Teilnehmenden aus dem universitären Kontext. Positive Begegnungen gab es mit Mitarbeitenden des Jugendclubs „chillerstreet“, die an der Präsentation teilnahmen und sich so Input für die eigene Arbeit im Jugendbereich holten. Insgesamt war das Feedback der Teilnehmenden sehr positiv. Die meisten hatten zuvor keine Erfahrung im Umgang mit den verschiedenen Materialien und Maschinen – dieser „Erstkontakt“ stellte also eindeutig einen Mehrwert im individuellen Lern- und Bildungsprozess dar. Weitere solcher Workshop-Formate sind geplant, um zukünftig einen noch größeren Austausch zwischen der Frankfurter Bevölkerung und der Studierendenschaft vor Ort zu ermöglichen – bei entsprechender Anpassung der gewählten Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit.

"Fest der Nachbarn" 2017 - Volkshochschule am 19.05.2017

Am 19.05.2017 feierte die Volkshochschule zusammen mit der Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ und dem interkulturellen Stadtgarten das „Fest der Nachbarn“. Eröffnet wurde das Fest um 14:00 Uhr mit der inspirierenden Ausstellung zum Fotowettbewerb „Mein Lieblingswort“. Nach dieser Ausstellung konnte man sich an einer Gartenführung beteiligen oder verschiedenen Workshops beiwohnen. Einer der Workshops beschäftigte sich mit dem Themenfeld Land-Art. Hierbei ging es darum, der Natur zu begegnen und mit den Produkten der Umwelt kreativ zu werden. Ebenso ging es darum, den Blick auf die Schönheit der Natur zu richten und die Möglichkeiten zu entdecken, welche die Natur bietet, um in und mit ihr kunstvoll zu gestalten. Ohne besondere Hilfsmittel oder Werkzeuge sollte der Ort ohne für den Moment zum „Leuchten“ gebracht werden. Eigene künstlerische Ideen konnten frei umgesetzt werden Der Sinn des Workshops war es, die Natur zu würdigen, ihre Besonderheiten hervorzuheben und den Gästen zu zeigen, dass man auch durch kleine Eingriffe viel verändern kann. Gleichzeitig wurde ein Kochkurs angeboten, den die Gäste sehr gut und zahlreich annahmen. Ungefähr 20 Köchinnen und Köche erzeugten diverse Leckereien, die man zum Grillen  genießen konnte. Für Bastlerinnen und Bastler wurde das Knüpfen von Freundschaftsbändchen angeboten. Die selbstgemachten Smoothies der Johanniter waren neben mit den Tänzerinnen der Volkshochschule der Höhepunkt auf dem Fest. Langsam still wurde es auf dem Innenhof in der Gartenstraße 1 um 20:00Uhr.

Durch die Zusammenführung verschiedener Gruppen (Gärtnerinnen und Gärtner, Menschen mit Einschränkungen, Geflüchtete sowie Bürgerinnen und Bürger) wurden mögliche  Vorurteile wie auch Distanzen untereinander abgebaut. Ungefähr 90 Gäste erschienen auf dem Fest.

Das „Fest der Nachbarn“ in der Volkshochschule wurde mit Mitteln des Quartiersfonds unterstützt.

Mit dem „Talk Café“ im MehrGenerationenHaus MIKADO wurde angestrebt, eine neue Plattform für den interkulturellen Austausch zu schaffen, welche BesucherInnen unterschiedlicher Herkunft auf niedrigschwellige Art und Weise Gelegenheit gibt, einander kennen zu lernen. Dabei sollten Neubürger und Geflüchtete im Speziellen angesprochen werden. Zu Beginn jeder Veranstaltung stand ein kurzes Referat zu einem Thema, im Anschluss war Gelegenheit für Fragen und Austausch gegeben. Die Förderung des Quartiersfonds hat zu mehrsprachigen Flyern verholfen, mit denen die Zielgruppe direkt angesprochen werden konnte.

Am 27.05.2016 startete wie geplant das erste „Talk Café“ im Rahmen des „Festes der Nachbarn“. Hierbei war es wichtig, dass nicht nur Gäste aus der Nachbarschaft dieses Angebot wahrnehmen. Auch sollten Bewohner anderer Stadtteile erreicht und in den Gemeinschaftsunterkünften geworben werden. Das Team bestand aus sieben und zehn Mitgliedern einer Vorbereitungsgruppe. Die Mitglieder setzten sich aus MitarbeiterInnen des Vereins intertreff, des MehrGenerationenHauses MIKADO und der Kontakt- und Beratungsstelle der Wichern Diakonie zusammen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wurden die Flyer in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch und Russisch) erstellt und gedruckt. Aus den Flyern konnten InteressentInnen Termine, Themenschwerpunkte und praktische Informationen entnehmen. Zu jeder Veranstaltung standen SprachmittlerInnen zur Verfügung, die für eine schnelle und problemlose Verständigung sorgten. Insgesamt wurden 135 TeilnehmerInnen bei den Veranstaltungen begrüßt. 

Das Projekt „Talk Café“ wurde mit Mitteln des Quartiersfonds unterstützt.

 

Fest der Nachbarn 2017

Das diesjährige Fest der Nachbarn in Frankfurt (Oder) steht kurz bevor. Vom 18. bis 21. Mai feiern im gesamten Stadtgebiet 28 Nachbarschaften, um sich in geselliger Atmosphäre bei einem Grillwürstchen oder einem leckeren Stück Kuchen besser kennenzulernen, mal wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und so ihre eigene Nachbarschaft als Gemeinschaft zu stärken. Somit wurde der bisherige Rekord von 24 Festen im Jahr 2015 geknackt. 

Feste am Donnerstag, dem 18. Mai:

Den Auftakt zum "Fest der Nachbarn" macht dieses Jahr der Seniorentreff Süd im Juri-Gagarin-Ring 11. Bei Kaffee und Kuchen werden ab 14 Uhr die neusten Handarbeiten präsentiert. Neulinge erhalten außerdem die Chance, handwerkliche Fertigkeiten zu erlernen. 

Feste am Freitag, dem 19. Mai:

Die Wohngruppe „Pillgramer“ in der Pillgramer Straße 10 lädt ein zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, wobei sich die Gastgeber über einen selbstgebackenen Beitrag freuen würden. Von 15.30-17.30 Uhr können sich Nachbarinnen und Nachbarn hier besser kennenlernen. 

Auf dem Platz hinter dem Eltern-Kind-Zentrum Süd in der Alexej-Leonow-Straße 1a richtet das Eltern-Kind-Zentrum Süd von 15-17 Uhr ebenfalls ein Fest der Nachbarn aus. Neben    einem netten Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wird es Spielangebote und eine Kinderbetreuung geben. 

Das MehrGenerationenHaus MIKADO feiert von 14-17 Uhr mit allen Nachbarn ein großes Fest. Unter dem Motto „Handgemachtes“ können verschiedene traditionelle Handwerkskünste erprobt werden. Von Stricken, Klöppeln und Sticken über Nähen, Filzen und Weben bis hin zur Holzbearbeitung wird den Gästen einiges geboten. Großformatige Spiele sorgen für weitere Unterhaltung. Außerdem lädt der ESV Boxen Frankfurt (Oder) auf dem Gelände des MIKADO Interessierte zu einem lockeren Probetraining ein. Für einen Gaumenschmaus sorgt das Mitbringbuffet, an dem sich alle Besucher mit einem kleinen Beitrag beteiligen können, sowie Kaffee und Kuchen mit anschließendem Grillen. Sitzinseln und musikalische Untermalung sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Der Verein „intertreff“ zeigt seine Tanz- und die Band „Self Control“ ihre Gesangskünste.

In nächster Nähe feiern der WOWI-Mieterbeirat der Pablo-Neruda-Blöcke zusammen mit der Lebenshilfe Frankfurt (Oder) e.V. von 15-17 Uhr auf dem Gelände um den Pablo-Neruda-Block 2. Nach einer Eröffnung durch die Frankfurter Fanfarengarde wird die neue Einrichtung der Lebenshilfe mit dem Namen „Gute Stube“ eröffnet. Für Kinder werden verschiedene Aktivitäten angeboten und ein Kuchenbuffet lädt die Nachbarn zum gemütlichen Gespräch ein.

Am Topfmarkt 1 lädt die Frankfurter Arbeitsloseninitiative e.V. von 9-14 Uhr ein in die Begegnungsstätte der Frankfurter Tafel - Domizil "Offene Tür" zu Frühstücks-, Mittags- und Kaffeeangebot.

Miteinander Wohnen e.V. richtet von 14-17 Uhr ein „Fest der Nachbarn“ in der Berliner Straße 38 aus. Neben Kaffeetrinken und Grillvergnügen wird es ein Koch-Puzzle zum Nachbauen und Nachkochen, internationale Musik und Tänze, ein krachendes Dosenwerfen und das „Wir springen über die Klinge“-Bootsrennen geben. Weitere Spiele und kulturelle Beiträge werden auf der Festwiese zwischen den Vereinsräumlichkeiten und der Klinge stattfinden.

Zu einem großen gemeinsamen Hoffest laden Die Volkshochschule, der interkulturelle Stadtgarten, die Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ sowie der Johanniter Unfallhilfe e.V. alle Nachbarn, Freunde und Interessierte in die Paul-Feldner-Straße 6, Ecke Gartenstraße ein. Ab 15 Uhr wird ein Kartenspiel für Jung und Alt angeboten. Um 16 Uhr schließt sich ein LandArt-Workshop an. Himmlische Genüsse erwartet die Teilnehmenden bei einem süßen Koch-Workshop um 17 Uhr. Den Abschluss bildet das um 18:30 Uhr stattfindende Grillen mit Grillen. Zwischendurch können Interessierte die Ausstellung „Mein Lieblingswort“ besuchen, Smoothies kosten, Kaffee trinken und an Führungen durch den interkulturellen Stadtgarten teilnehmen.

Auch der Jugendclub „Chillerstreet“ beteiligt sich wieder mit einem eigenen Fest an der diesjährigen Aktion. Von 14-18 Uhr freuen sich die Mitarbeiter der Einrichtung am Platz der Begegnung 3 auf viele Besucher. Neben einer Kaffee- und Kuchenrunde werden Kinderschminken sowie klassische Spiele von Sackhüpfen bis Eierlauf angeboten. Anschließend wird gegrillt.

Die Mobile Jugendarbeit Süd des Flexible Jugendarbeit Frankfurt (Oder) e.V. richtet erstmalig ein „Fest der Nachbarn unterm Zelt“ aus. Von 13-19 Uhr erwartet Besucher auf der Wiese zwischen Ziolkowski-Allee und Galileistraße eine Kegelbahn, Musik, ein Mitbringbuffet für Kaffee und Kuchen sowie ein großes Festzelt. Gäste sollten an Campingstühle als eigene Sitzgelegenheiten denken.

Das WOWI-Seniorenstübchen Nord in der Prager Straße 19 feiert ab 14 Uhr unter dem Motto „Zeig‘ mir Dein Hobby“ – mitmachen ausdrücklich erwünscht!

Das verbuendungshaus fforst in der Forststraße 3-4 ist auch dieses Jahr wieder mit von der Partie. Auf der Terrasse lädt das studentisch organisierte Haus die Anwohner von 15-17 Uhr zu einer gemütlichen Kaffeerunde ein. Die internationalen Mitbewohner sorgen mit ihrem backhandwerklichen Geschick für kulinarische Vielfalt. Zudem werden Führungen durch das Haus sowie Kinderschminken angeboten.

Von 13-15 Uhr feier das Betreute Einzelwohnen der Kinderheim Rosengarten gGmbH in der Tunnelstraße 19 ein Nachbarschaftsfest. Kommen Sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Betreuten Einzelwhonen der Kinderheim Rosengarten gGmbH bei Kaffee und Kuchen über deren Arbeit ins Gespräch und verschaffen Sie sich einen Eindruck von den Gruppenräumlichkeiten mit Tischtennisplatte und Kickertisch.

Das Fest der Nachbarn startet  die ARLE gGmbH am 19. Mai wie im Vorjahr mit einem gemeinsamen Frühstück ihrer Mieter im Bolfrashaus. Am 20. Mai geht der Historiker Roland Semik mit den Kinderheimen aus Cybinka und Frankfurt (Oder) auf Entdeckertour, um die Geschichte unserer Doppelstadt besser kennenzulernen und in Bildern festzuhalten. Was die Kinder entdeckt haben, zeigen sie in ihrer gemeinsamen Ausstellung zum Kindertag.

Das Fliederblütenfest An der Alten Universität 14 findet auch in diesem Jahr wieder statt. Die Nachbarinnen und Nachbarn treffen sich, um gemeinsam das Mitbringbuffet zu genießen und miteinander zu plauschen.

Auch das Nachbarschaftsfest beim Gertraudenplatz 1-5 kann mittlerweile auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Ein Mitbringbuffet sorgt für die notwendige Ausstattung für ein gemütliches Grillfest.

In der Bahnhofstraße 4 feiern die Nachbarinnen und Nachbarn estmalig ein gemeinsames Grillfest.

Im Spartakusring sind die Nachbarinnen und Nachbarn herzlich zu einem privaten Fest bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

Mit einem Grillfest wird das "Fest der Nahbarn" erstmalig auch im Buschmühlenweg begangen.

In Güldendorf/Am Spring leihen sich die Nachbarinnen und Nachbarn als Attraktion für die Kinder eine Hüpfburg aus und lassen es sich bei mitgebrachtem selbstzubereitetem Essen und Grillwürstchen gut gehen.

Zu den "alten Hasen" unter den teilnehmenden Nachbarschaften zählt jene Im Mühlengrund 8/9. Traditionell wird bis spät in die Nacht gegrillt und gemeinsam fröhlich gefeiert. 

Feste am Samstag, dem 20. Mai: 

Ein Trödelmarkt bzw. Garagenverkauf wird von 13 Anwohnerinnen und Anwohnern aus der Bremer Straße organisiert. Von 9-13 Uhr können Freunde von Trödel, Kitsch und Co. im umfangreichen Sortiment stöbern und dabei sicher das eine oder andere schöne Utensil käuflich erwerben. Versüßt wird der Besuch durch Kaffee und Kuchen, den die Organisatorinnen und Organisatoren bereitstellen.

Die Begegnungsstätte Hof-Ecke der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde lädt in der Lindenstraße 16 und 17 von 16-19 Uhr zum Fest der Nachbarn ein. Bei Spiel, Malen, Quiz, Gesprächen, Stricken für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton", frisch gebackenen Waffeln und am Grill wollen die Veranstalter mit der Nachbarschaft feiern. Dazu bringt bitte jeder für sich und vielleicht für einen Nachbarn mit, was er essen und trinken möchte.

Zusammen mit dem verbuendungshaus fforst e.V. heißt der Verein Słubfurt alle Anwohner des neuen Brückenplatzes zwischen Bischofstraße und Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße herzlich zum gemeinsamen Feiern willkommen. Von 11-18 Uhr wird auf dem Gelände ein bürgergesellschaftliches Picknick stattfinden. Es richtet sich an die Bürger von „Nowa Amerika“, d.h. an alle hier lebenden und/oder arbeitenden Menschen. Während der Veranstaltung wird eine Karte von „Nowa Amerika“ mit zivilgesellschaftlichen Initiativen erstellt, die zukünftig realisiert werden sollen. Außerdem werden zwei Workshops durchgeführt u.a. zum Thema „Art SOCIA(b)LE“ vom belgischen Künstler Blaise Patrix. Darüber hinaus laden die Gastgeber zu einer Open Stage mit Jam Session, gemeinsamem Grillen, Kinderschminken, Spieleangeboten und lokalem Quiz ein. Verschiedene Initiativen von beiden Seiten der Oder werden sich und ihre Arbeit präsentieren sowie über Mitwirkungsmöglichkeiten informieren.

Mit vereinten Kräften organisieren der Utopia e.V., die Libertäre Aktion und die Hausgemeinschaft Berliner Straße 24/Bergstraße 189 ein gemeinschaftliches Fest der Nachbarn. Von 15-21 Uhr wird ein Hoffest mit musikalischen Beiträgen, Kaffee- und Kuchentafel sowie Spieleangeboten für Kinder durchgeführt. Ein Mitbringbuffet freut sich über selbstgemachte Speisen für die ganze Nachbarschaft. 

Auch der Pflaumenweg 1-4 richtet in diesem Jahr wieder ein privates Nachbarschaftsfest aus. Bei Kafee und Kuchen können sich die Mitfeiernden hier besser kennenlernen. 

Feste am Sonntag, dem 21. Mai

Die Anwohner der Gubener Straße und der Ferdinandstraße veranstalten ab 11 Uhr einen Brunch im Innenhof, zu dem alle Nachbarn herzlich eingeladen sind. Kleine Beiträge für einen gelingenden und ausgedehnten Brunch können von den Anwohnerinnen und Anwohnern mitgebracht werden.

Auch in der Wollenweberstraße 5a wird gefeiert. Anwohnerinnen und Anwohner kommen zu Kaffee und Kuchen und gemeinsamer Plauderei zusammen, um einander näher kennenzulernen und bestehende Beziehungen zu pflegen. Anschließend wird gegrillt. 

Gefördert wird das „Fest der Nachbarn“ in Frankfurt (Oder) aus Mitteln des Quartiersfonds sowie der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH. Das Frankfurter Fernsehen unterstützt die Aktion als Medienpartner.

Talk Café vom 27.05. bis 10.12.2016

Mit dem „Talk Café“ im MehrGenerationenHaus MIKADO wurde angestrebt, eine neue Plattform für den interkulturellen Austausch zu schaffen, welche BesucherInnen unterschiedlicher Herkunft auf niedrigschwellige Art und Weise Gelegenheit gibt, einander kennen zu lernen. Dabei sollten Neubürger und Geflüchtete im Speziellen angesprochen werden. Zu Beginn jeder Veranstaltung stand ein kurzes Referat zu einem Thema, im Anschluss war Gelegenheit für Fragen und Austausch gegeben. Die Förderung des Quartiersfonds hat zu mehrsprachigen Flyern verholfen, mit denen die Zielgruppe direkt angesprochen werden konnte.

Am 27.05.2016 startete wie geplant das erste „Talk Café“ im Rahmen des „Festes der Nachbarn“. Hierbei war es wichtig, dass nicht nur Gäste aus der Nachbarschaft dieses Angebot wahrnehmen. Auch sollten Bewohner anderer Stadtteile erreicht und in den Gemeinschaftsunterkünften geworben werden. Das Team bestand aus sieben und zehn Mitgliedern einer Vorbereitungsgruppe. Die Mitglieder setzten sich aus MitarbeiterInnen des Vereins intertreff, des MehrGenerationenHauses MIKADO und der Kontakt- und Beratungsstelle der Wichern Diakonie zusammen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wurden die Flyer in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch und Russisch) erstellt und gedruckt. Aus den Flyern konnten InteressentInnen Termine, Themenschwerpunkte und praktische Informationen entnehmen. Zu jeder Veranstaltung standen SprachmittlerInnen zur Verfügung, die für eine schnelle und problemlose Verständigung sorgten. Insgesamt wurden 135 TeilnehmerInnen bei den Veranstaltungen begrüßt. 

Das Projekt „Talk Café“ wurde mit Mitteln des Quartiersfonds unterstützt.

Weihnachtsfest - Zu Besuch bei Väterchen Frost am 18.12.2016

Am 18.12.2016 fand im MehrGenerationenHaus MIKADO von 11:00 – 13:00 Uhr eine Vorstellung in Form von einem russischen Theaterstück statt, an dem Kinder sowie auch Erwachsene mitwirken konnten. Die Veranstaltung wurde vom Sonnenschein e.V. organisiert, war kostenlos und offen für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich gerne daran beteiligen wollten. Ziel war es, Familien mit dem interkulturellen Angebot auf das Weihnachtsfest einzustimmen.  

Spiele, Tänze und Miniaturen mit Väterchen Frost und Schneewittchen standen hier im Zentrum.Besonders lustig waren vor allem die Schneemänner, die Tanne, Schneeflocken, Pinguine, sowie die kleinen Hasen, welche von 3 bis 13-Jährigen gespielt wurden. Dass Groß und Klein aufgeregt waren, merkte man bei dem Theater nicht, denn sie zeigten sich selbstbewusst und führten ein sehr gutes Theaterstück vor, das mit begeistertem Beifall belohnt wurde. Als Dank gab es von Väterchen Frost auch ein paar Geschenke und somit war die Aufregung schnell wieder vergessen. 

Das Weihnachtsfest wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds gefördert.

Abschlussveranstaltung zum Lennéjahr am 18.09.2016

Im Südbereich des Lennéparks / Schmeißereiche fand am 18.09.2016 von 11:00 bis 13:00 Uhr die Abschlussveranstaltung des Lenné-Jahres 2016 statt. Zur Begrüßung wurden die Bürgerinnen und Bürger musikalisch empfangen. Um den Bürgerpark und die Heimatstadt den Frankfurterinnen und Frankfurtern sowohl geschichtlich als auch auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise näherzubringen, fand zum Jahresabschluss im 150. Todesjahr des großen Gartenarchitekten und Landschaftsgestalters Peter Joseph Lenné am Original-Schauplatz ein historisches Musikstück statt. Dessen Spielszenen demonstrierten, wie Peter Joseph Lenné zum ersten Mal nach Frankfurt (Oder) kam und die Entstehung des Lennéparks initiierte. Die Szenen wurden von Frauen der Bürgerinitiative, welche als Hostessen bei der Parknacht mitwirkten, in historischen Kostümen dargestellt und sie zeigten, dass manche Themen der Lennézeit auch heute noch aktuell sind. Zum Beispiel beklagte sich der Oberbürgermeister Dr. Lehmann einige Male im Stück, dass die Stadt kein Geld habe.

Allerdings stand nicht nur die Darstellung des ersten Besuches von Peter Joseph Lenné im Vordergrund, sondern auch das Ergebnis des Lennépark-Spendenjahres 2016. Mit der Scheckübergabe der Bürgerinitiative an die Stadt Frankfurt (Oder) zeigte der „symbolische Scheck“ eine Summe von 9.033,32 Euro, woran sich Bürgeraktionen, die Deutsche Bank, die Frankfurterinnen und Frankfurter selbst, Gäste der Stadt und Firmen sowie Einrichtungen beteiligten. Durch diese Spenden ist es der Initiative möglich, fünf neue Bänke im Nordbereich und neue Papierkörbe im Frühjahr 2017 aufzustellen.

Organisiert wurde die gesamte Veranstaltung von den Partnern der Gemeinschaftsaktion in Kooperation mit dem Verein „2003 Frankfurt (Oder) e.V.“. Die Spielszenen wurden unterstützt durch Mitglieder des Vereins „Frey Faehnleyn der Hansestadt zu Frankenforde a. dni. 1495 e.V., welche sich ohne Gagen zur Verfügung stellten. Ehrenamtliche Organisatorinnen und Organisatoren sowie Helferinnen und Helfer trugen dazu bei, dass die Abschlussveranstaltung ein voller Erfolg wurde. Ebenso wirksam waren auch die Unterstützung von Uwe Schmidt, der die Mikrofon-Technik realisierte, und der Anwohnerinnen und Anwohner in der Wollenweberstraße, welche der Veranstaltung Strom sponserten. Ein großer Teil der Kostüme wurde vom Kostümfundus von Backstage zur Verfügung gestellt.

Kulturdezernent Markus Derling bezeichnete den Lennépark als „Schatz“, der von Generation zu Generation weitergegeben werde und für die nächsten Generationen erlebbar bleiben sollte.

Die Abschlussveranstaltung zum Lennéjahr wurde mit Mitteln des Quartierfonds unterstützt.

 

Projekt - "Angst" vom Juli bis Dezember 2016

Zwischen Juli und Dezember 2016 wurde zu dem Thema „Angst“ ein Theater und Film aufgeführt, welche sich beide darum drehten, wie es den Geflüchteten auf der Flucht und danach in Deutschland ergeht.

Die Proben sowie Aufführungen des Theaters und Filmes fanden im Kleist Forum statt. Die Recherche für das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Akteuren durchgeführt. Die Vorstellungen konnten kostenlos besucht werden und waren fünf Mal nach der Premiere zu sehen. Schulvorstellungen fanden am Vormittag statt. Die Thematik „Angst“ stand hier im Fokus und zeigte, aus welcher Motivation die Asylsuchenden die Flucht antraten, welche Schicksale damit zusammenhingen, wie die Flucht verlaufen ist und wie es ihnen nach der Ankunft in Deutschland erging. Entlang der Fragen und Biografien der geflüchteten Menschen wurde etwas über das Zusammenleben auf dieser Welt und die Unbarmherzigkeit des Krieges erzählt und die Thematik final in Frankfurt (Oder) kontextualisiert.

Nach dem Theaterstück wurde zur selben Thematik ein Film produziert, welcher auf Doppel-DVD 1000 Mal gepresst und kostenfrei an Bürgerinnen und Bürgern verteilt wurde. Auf der DVD befindet sich nicht nur der Film, sondern auch eine Aufzeichnung des Theaterstücks. Der Film wurde vordergründig in Frankfurt (Oder) gedreht und im Kleist Forum sowie an anderen Orten mittels mit einer mobilen Leinwand öffentlich gemacht. Diese Leinwand tourte durch die Stadtteile und wurde mit lokalen Partnern realisiert, um Menschen zu erreichen. Im Film wird dargestellt, dass die Flucht nach Deutschland zumeist aufgrund lebensbedrohlicher Situationen erfolgt. Darüber hinaus kämpft er gegen Vorurteile an und gibt lokalen Initiativen eine Stimme.

Das Theater auf der Bühne sowie den Film auf der Leinwand haben sechs Flüchtlinge, welche in Frankfurt (Oder) wohnhaft sind, produziert. Ihnen wurde mittels künstlerischer Verfahren eine Stimme gegeben, um gemeinsam ein Anliegen zu formulieren und dieses den Frankfurter Bürgerinnen sowie Bürgern zu präsentieren. Über die Biografien hinaus wurde eine Aussage über die weltpolitische Situation getroffen und über ein gelingendes Zusammenleben in Frankfurt (Oder) reflektiert.

Durchgeführt und konzipiert wurde das Projekt vom Verein Kulturmanufaktur Impuls e.V. Die Regie für den Film sowie des Theaterstücks führte Hannes Langer. Kooperationspartner war hier das Kleist Forum, welches die Räumlichkeiten für die Proben und Aufführungen sowie die Werkstätten für die Herstellung des Bühnenbildes und die Ausstattung der Produktion zur Verfügung stellte und sich für die Veranstaltung über Werbemedien bewarb. Der Verein „Vielfalt statt Einfalt“ stellte den Kontakt zu den Geflüchteten her und beriet das Produktionsteam inhaltlich. Auch durch den Anteil der Ehrenamtlichen wurden die Veranstaltungen ein voller Erfolg. Gefördert wurde das Vorhaben vom Initiativ- und Aktionsfonds, welches im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ – lokale Partnerschaft für Demokratie in Frankfurt (Oder) – zuständig ist.

Es entstand ein Material, mit welchem Schulen, Bildungseinrichtungen, Projektpartner sowie lokale Initiativen heute sowie in den kommenden Jahren weiterarbeiten können.

Das Projekt „Angst“ wurde mit Mitteln des Quartiersfonds unterstützt.

Das Lichterfest am 19.11.2016

Der Interessenverband Beresinchen e.V. veranstaltete mit Unterstützung von vielen Händlern das Lichterfest in Altberesinchen, um Groß und Klein in eine weihnachtliche Stimmung zu versetzen. Durch verschiedene Aktionen, wie eine Weihnachtsbäckerei in der Bäckerei Janusch, große Weihnachtssterne basteln in der Allianzagentur Schülke-Krolik & Jacob und durch gemeinsames Mitsingen untermalt von Akkordeonmusik wurden nicht nur Kinder, sondern auch Eltern vom Weihnachtszauber beglückt. Ebenfalls fand auch, passend zur vorweihnachtlichen Stimmung, ein Lampionumzug statt.

Lichtfest 2016
Lichtfest 2016

Das Lichterfest diente dazu, den Kindern und vor allem den Kiez-Kindern, welche sich mit ihrer Umgebung durch die verschiedenen Aktionen identifizieren sollten, einen schönen Abschluss des Jahres zu bescheren. Das „Highlight im Kiez“ waren hier die Hand in Hand gehenden gewerblichen und kulturellen Angebote.

Das Lichterfest wurde mit Mitteln des Quartierfonds unterstützt. Durch die Fördermittel wurde der Musiker, sowie Bastelmaterial finanziert.

Piratensommerfest - Von Kindern für Kinder am 07.09.2016

Am 07.09.2016 schmückten Piratenfahnen das Haus und den Hof des Kinder- und Jugendhauses SINNAN in der Heinrich-Hildebrand-Str. 20 und zogen somit die Aufmerksamkeit vieler Kinder auf sich. Von einer wahrhaftigen Piratenschneiderin in einen Piraten verwandelt, tanzten und prüften sich die angehenden Piraten, Groß und Klein, durch viele Aktionen in Geschicklichkeit, Augenmaß, Kraft sowie auch Glück und machten sich auf die Suche nach dem Schatz. Ab hier spätestens wusste man – das alljährige Sommerfest ist eröffnet!

 

Die verschiedenen Aktivitäten wie Kinderschminken, Lagerfeuer, Wasserrutsche, Büchsen werfen, Augenklappen basteln, Arm drücken, Wasserbombendart und vieles Weiteres machten das Piratensommerfest abwechslungsreich und somit alles andere als langweilig. Damit sich die angehenden Piraten stärken konnten, gab es Piratenkuchen, weitere Speisen, Getränke und Knüppelteig am Lagerfeuer. Natürlich waren alle Kinder der Stadt eingeladen und das Fest wurde so gestaltet, dass es unabhängig vom finanziellen Vermögen der Familie für jedes Kind ein Erlebnis sein konnte. Durch die Teilnahme von geflüchteten Menschen aus Frankfurt (Oder) bekam das Fest sogar einen interkulturellen Rahmen.

Organisiert und vorbereitet wurde das Projekt von den Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern der Einrichtungen, deren Bewohnern, vom Oberstufenzentrum Frankfurt (Oder), dem SODI e.V. und der AWO Junges Wohnen in Eisenhüttenstadt. Das Sommerfest gewährte den Gästen und den Kindern eine ungezwungene, niedrigschwellige Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, sowie das Haus, deren öffentliche Angebote und Möglichkeiten kennenzulernen und zu nutzen. Zudem kamen sie gleichzeitig mit Kindern und Jugendlichen in besonderen Problemlagen zusammen und machten ihnen somit „Normalität“ erlebbar.

Das Piratensommerfest 2016 wurde aus Mitteln des Quartierfonds unterstützt.

HanseStadtFest - "Hanse & Gretel" vom 08. bis 10.07.2016

Vom 08. bis 10.07.2016 war es wieder soweit! Das deutsch-polnische HanseStadtFest fand in der Innenstadt Frankfurts statt und lud sämtliche Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Feiern des Geburtstages der Stadt, Spielen und Mitmachen ein. Mit vielen Aktionen und einem Bühnenprogramm bot insbesondere das Programm des Kölner Mit-Mach-Circus unter dem Motto „Kinder stark machen!“ – ein Angebot, welches für Frankfurt (Oder) maßgeschneidert ist – verschiedene Aktivitäten an den im Halbkreis stehenden Aktionsständen wie Basteln, Schminken, Wissenstest oder einfach zum Verweilen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bespielten die Bühne mit einem attraktiven, vielseitigen und professionellen Programm. Es entsprach allen Altersgruppen und animierte ganze Familien zur Beteiligung. Kinder aus verschiedenen Einrichtungen der Stadt präsentierten zahlreichen Gästen ihr beeindruckendes Können. Den Stolz der kleinen sowie größeren Tänzerinnen und Tänzer, Sängerinnen und Sänger, Musikantinnen und Musikanten konnte man ihnen nach dem Auftritt ansehen. Viele Eltern mussten sogar längere „Wartezeiten“ als ursprünglich geplant in Kauf nehmen, da plötzlich eine kleine Tänzerin oder ein Musiker nach dem Auftritt zum erfolgreichen Zirkusartisten wurde. Das Programm widmete sich auch dem allgemeinen Thema „Der bunte Hering tanzt!“. Ebenso war die Erfüllung von Bildungsaufgaben (Rechnen, Geschichte und Musik) sowie das Starkmachen der Kinder Bestandteil des Programms. Ein großer Kletterparcours ergänzte die Betätigungsmöglichkeiten sinnvoll.

Darüber hinaus gab es noch die fast schon traditionelle Wunschbaumallee. Viele Kindertagesstätten, Horte, Kinder- und Jugendzentren gestalteten ihre schon im Vorfeld adoptierten Bäume. Durch viel Einfallsreichtum und Fleiß entstand eine attraktive Baumallee, wo inmitten des Festgetümmels vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern besinnliche und berührende Minuten beschert wurden. Anhand der Wünsche konnte man sehen, dass die geäußerten Wünsche der Gestalter genauso vielseitig wie ihr Leben selbst sind. Um die Bäume zu schonen, wurden die Wünsche auf Augenhöhe zwischen den Bäumen aufgehängt, sodass sie lesbar für Besucherinnen und Besucher waren und die Bäume somit nicht geschädigt wurden. Der Geschäftsführer der Frankfurter Stadtwerke Herr Jörg Thiem und der Geschäftsführer der WOWI Herr Jan Eckardt kürten die vier interessantesten Bäume und luden die Gestalterinnen und Gestalter zu einer Sonderveranstaltung im „Theater des Lachens“ ein, die für einhundert Kinder stattfand. Die gewürdigten Bäume gestalteten die Kinder aus folgenden Kindertagesstätten: Lindenplatz, Oderknirpse, Kinderland am Park sowie Kita Bambi.

Das Kinderfest wurde als Präsentation der Leistungen freier Träger der Stadt konzipiert. Die Zielgruppe des Kinderbereichs sind Kinder und deren Familien, welche ein umfangreiches Angebot zum Mitmachen und Gestalten erhalten, um so aktiv an der Geburtstagsfeier der Stadt beteiligt zu werden wie nur möglich. Ziel war es auch, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken und ihre Konflikte und Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Einzelne Module wurden den Schlüsselwörtern MUT, ANERKENNUNG, VERTRAUEN, VORBILDER und MITEINANDER zugeteilt. Den Akteuren sowie die Atmosphäre im Kinderbereich wurde von Gästen, auch aus anderen Regionen, besondere und große Anerkennung gezollt.

Organisiert wurde der Kinderbereich von der pewobe g GmbH durch Mitwirkung vieler Träger der Jugendhilfe, durch die Leistung ehrenamtlicher Frankfurterinnen und Frankfurter sowie Słubicerinnen und Słubicer, die zur Absicherung eines reibungslosen Ablaufs beitrugen, das Amt für Jugend und Soziales, die MuV, das Quartiersmanagement Frankfurt (Oder), das Stadtteilforum Mitte und das Kompetenzteam Frankfurt (Oder) - Słubice. Ebenso beteiligt waren zwei städtische Unternehmen, die Stadtwerke und WOWI.

Der Mit-Mach-Circus wurde mit Mitteln des Quartiersfonds unterstützt.

Das »Fest der Nachbarn« - An der Klinge am 25.05.2016

Der internationale „European Neighbours‘ Day“ – das Fest der Nachbarn – fand im Jahr 2016 am 27.05. u.a. in der nördlichen Innenstadt Frankfurts in den neuen Räumlichkeiten des Miteinander Wohnen e.V. statt. Eingeladen waren alle Alleinstehenden sowie Familien der alten und neuen Nachbarschaft sowie Kinder und Jugendliche des Jugendclubs „chillerstreet“. Auf der „Festwiese“ zwischen Vereinseingang und Klinge-Fließ bis hin zum hinteren Parkplatz wurden verschiedene und unterhaltsame Aktionen durchgeführt. Hierzu gehörte ab 14:00 Uhr Kaffeetrinken, Grillen, ein offenes Buffet von Nachbarn für Nachbarn, das traditionelle Quiz sowie viele Spielangebote wie Sackhüpfen, Apfel-Schnappen, Kinderschminken, Dosenwerfen und Seilziehen. Höhepunkte stellten das obligatorische Preis-Quiz und das Wettrennen der von selbstgebauten Schiffchen auf der Klinge dar. Als musikalische Untermalung diente GEMA-freie Musik.

Das Ziel hierbei war, eine Begegnung zwischen alten und neuen Mitstreitern zu ermöglichen und die Integration in die neue Wohnumgebung herzustellen, wo vor allem Bewohner und weniger Institutionen angesprochen werden sollten. Durch diese offene Begegnung sollten Kennlern- und Vertrauensbildungsprozesse unter den Gästen angeregt werden. Das Lebensgefühl in der Nachbarschaft sollte durch angenehme Gemeinschaftserlebnisse verbessert werden, auch um das Vertrauen in Gemeinschaft, die Hoffnung in eine gute Zukunft und die Identifikation mit der Nachbarschaft zu stärken. Insgesamt waren am Fest 40 Personen beteiligt. Dank der Kinderspiele und anregenden Begegnungen war es für alle eine schöne Zeit.

Um Kontinuität herzustellen, wird das fest weiterhin an diesem Ort gefeiert und damit der Wiedererkennungswert des Termins, des Vereins und der Nachbarn gestärkt.

Das Fest wurde von dem Verein Miteinander Wohnen e.V., welcher durch Haupt- und Ehrenamtliche die Gesamtorganisation, Begrüßung, zum Teil auch Bewirtung, das Quiz, die Spielangebote sowie die persönlichen Einladungen in der Nachbarschaft realisierte, durchgeführt. Ebenso wirkte der Jugendclub „chillerstreet“ mit Spielangeboten, persönlichen Einladungen von Kindern und Jugendlichen sowie Sitzmöglichkeiten mit. Nicht zu vergessen sind hier die Bewohner des Begleiteten Wohnens und der Nachbarschaft, welche das gemeinsamen Buffet und das Kochstudio organisierten. Für die Umsetzung standen materielle Ausstattungen der beteiligten Akteure, viele ehrenamtliche Kräfte und Materialien zur Verfügung.

Das „Fest der Nachbarn“ wurde mit Mitteln des Quartiersfonds unterstützt.

Eine Straße für alle Kinder am 28.05.2016

Am Samstag, den 28.05.2016 wurde zum neunten Mal der Weltspieltag durchgeführt. Zu diesem Anlass organisierte der KINDERVEREINIGUNG MIT KINDERN FÜR KINDER e.V. ein internationales Kinderfest in der Großen Scharrnstraße, welches gleichzeitig mit dem Fest der Nachbarn verknüpft war.

Die etwas stiefmütterlich behandelte Straße wurde so für einen Tag zur Kindermeile umgewandelt – auch mit dem Ziel Kinder aus der städtischen Flüchtlingsunterkunft am Karl-Ritter-Platz mit einzubeziehen und einen Kontakt zu hier lebenden Kindern und Familien herzustellen.

 

Dank der großen Unterstützung von Studierenden der Viadrina, des Intertreff e.V., Schülerinnen und Schülern des Karl-Liebknecht-Gymnasiums und deren Eltern wurde den Kindern von 14.00 bis 17.00 Uhr ein buntes Programm geboten.

Hüpfburg, Kindereisenbahn, Graffiti-Workshop, Kinderschminken, Straßenmalerei, Tanzaufführungen und weitere kleinere und größere Attraktionen trugen zum Erfolg des Festes bei. Gut 150 Besucher – darunter ca. 20 aus der Flüchtlingsunterkunft– konnten bei der kostenfreien Veranstaltung begrüßt werden.

Das Fest wurde finanziell durch Mittel aus dem Quartiersfonds unterstütz

Tanz und Spiel im Quartier am 27.05.2016

Auch dieses Jahr nahm das MehrGenerationenHaus MIKADO am 27.05.2016 wieder am Fest der Nachbarn teil. Zu diesem Anlass brachte sich der Verein intertreff e.V. mit einem vielfältigen kulturellen Programm ein. Eigens für die Veranstaltung wurden in ehrenamtlicher Arbeit Stoffe und Dekoration besorgt, aufwendige Kostüme im Stil russischer und osteuropäischer Trachten angefertigt und ein entsprechendes Tanzprogramm gestaltet.

Bunt geschmückt, leicht nervös, doch stets ganz professionell führte die Kindertanzgruppe, momentan bestehen aus 9 Kindern, zur Erheiterung des zahlreich erschienenen Publikums ihr facettenreiches Repertoire exotisch anmutender Tänze auf.

Weiterer Programmpunkt war ein Mitmachtheater, bei dem mehrere Gäste aktiv ins Geschehen eingebunden wurden, was beim restlichen Publikum naturgemäß zu einigen Lachern führte.

 Zu guter Letzt trat die Volkstanzgruppe des Vereins auf und komplettierte das kulturelle Tagesprogramm. Für die Zuschauer und Zuschauerinnen waren die Auftritte im Rahmen des Festes der Nachbarn natürlich kostenfrei und trugen dazu bei die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg zu machen.

Die mit viel Liebe in Handarbeit hergestellten Kostüme konnten außerdem beim Brückenfest am 01.05. und beim Städtebauförderungstag am 21.05. bewundert werden. Am 28.09. wird der Verein im Rahmen der Interkulturellen Woche erneut im MIKADO auftreten und sicher zukünftig weitere Gelegenheiten finden sich samt neuen Kostümen zu präsentieren.

Die Beschaffung und Anfertigung der Kostüme und der Dekoration wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds unterstützt.

 

Wir lernen spielend! am 21.05.2016

Der Verein Sonnenschein e.V. führte unter dieser Prämisse am 21.05.2016 einen Literaturwettbewerb durch, bei dem sich insbesondere Kinder, aber auch Erwachsene, mit Einwanderungsgeschichte mit der Muttersprache ihrer Eltern und Großeltern (in diesem fall zumeist russisch und ukrainisch) und der deutschen Sprache spielend auseinandersetzen konnten.

Im Rahmen eines Literatur-Wettbewerbes mit dem Thema „Theater-Miniaturen“ brachten die Jüngsten Gestalten aus Fabeln, Theaterstücken, Gedichten und Liedern auf die Bühne und wurden für ihre Darbietungen allesamt von einer Jury mit Urkunden belohnt.

Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des MGH MIKADO statt und war für alle Beteiligten ein denkwürdiges Ereignis.

Die Veranstaltung wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds gefördert.

Brückenplatz reloaded zwischen Februar und Mai 2016

Endlich ist es soweit! Nach drei Treffen des Slubfurter Parlaments zwischen Februar und Mai 2016, an denen über 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, konnten die dort gesammelten Ideen zur Gestaltung und Nutzung des neuen Areals umgesetzt werden.

Nachdem der alte Brückenplatz auf der Freifläche neben der Stadtbrücke Ende letzten Jahres einem Investitionsvorhaben weichen musste, zog das ganze Projekt auf das Gelände des ehemaligen Hortes der Schule an der Bischofstraße in der Nähe des Rathauses.

Der Brückenplatz 2.0 musste ein Gesicht bekommen und so wurde das Fest der Nachbarn zum Anlass genommen erste Ideen umzusetzen. Dank dem fleißigen Einsatz vieler Unterstützerinnen und Unterstützer der Idee konnten bereits viele dauerhafte Projekte realisiert werden. Darunter ein öffentlich zugänglicher Grill – und Lagerfeuerplatz, eine Boulebahn, ein Beach-Volleyball-Feld, Open-Air-Schach, Blumenbeete, Tischtennis und einige Weitere.

Zudem wurden am Festtag ein Graffiti – sowie ein Marionetten-Workshop durchgeführt, und gezeigt wie man alte Möbel einfach wieder aufbereiten kann. Es gab außerdem jede Menge Spiele und Attraktionen, sodass der neue Brückenplatz den ganzen Tag über gut besucht und sehr belebt war.

Weitere Projekte wie ein Begegnungscafé, ein Fahrradverleih, eine Esperanto-Werkstatt und viele weitere sollen folgen. Prinzipiell dürfen sich alle Bewohnerinnen und Bewohner der Doppelstadt Slubfurt eingeladen fühlen ihre Ideen und Vorstellungen zur Gestaltung des Platzes einzubringen. Außerdem wird die ehemalige Turnhalle auf dem Gelände zukünftig Tagungsort des Slubfurter Parlaments sein, bei dem alle Teilnehmenden automatisch Abgeordnete sind.

Der Brückenplatz 2.0 ist, wie sein Vorgänger, frei zugänglich und fast alle Angebote dort sind kostenfrei oder sehr günstig (Fahrradverleih).

Das Fest auf dem Brückenplatz 2.0 wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds unterstützt.

Jubiläumsfeier fforst am 28.05.2016

Zehn Jahre fforst! Zu diesem Jubiläum luden die Bewohnerinnen und Bewohner des internationalen verbuendungshauses in der Forststraße alle Freundinnen und Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie langjährige Begleiterinnen und Begleiter dazu ein, gemeinsam zu feiern und die Sektkorken knallen zu lassen.

Das am selben Tag stattfindende „Fest der Nachbarn“ wurde kurzerhand zum Anlass genommen, den Tag bereits ab den Mittagsstunden zu nutzen und ein Straßenfest zu veranstalten. Neben Live-Musik gab es mehrere Aktionen für Kinder und eine Tombola. Das Straßenfest war ein gelungener Auftakt für die am Abend bis in die Nacht stattfindende Party auf der Eventetage des fforst.

In den Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Lesungen, Filmvorführungen und internationale Abende stattfinden, wurde ausgelassen gefeiert. Die Bands „LaMarche“ und „Vorband“ sowie Djane Franzi sorgten für die musikalische „Untermalung“ einer mehr als gelungenen Geburtstagsparty!

An dieser Stelle möchte das Quartiersmanagement noch mal herzlich zum Jubiläum gratulieren und allen fförstern und fförsterinnen für die weitere Zukunft alles Gute wünschen!

Das Fest wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds sowie aus dem Stadtteilforum Mitte unterstützt.

UNITHEA vom 06. bis 09.06.2016

„Revolution is coming“ - Mit diesem unzweideutigen Slogan bewarb das deutsch-polnische Theaterfestival Unithea seine diesjährige und insgesamt bereits 19. Auflage. An zahlreichen öffentlichen Orten in Słubice und Frankfurt (Oder) wurden Kulturinteressierte durch zahlreich angebrachte Plakate auf das Festival aufmerksam gemacht. Mit Che-Guevara-Mütze, Guy-Fawkes-Maske und einem auf die Betrachtenden  gerichteten Zeigefinger wurde die Dynamik des Programms angedeutet.

Thematisiert wurde jedoch nicht nur die gesellschaftlich-politische Revolution, sondern auch die großen und kleinen Umbrüche der privaten und künstlerischen Sphäre.

Insgesamt neun Theaterstücke wurden während der Festivalwoche aufgeführt, wobei lediglich die drei Hauptstücke Eintrittsgeld in Höhe von 3,50 € kosteten. Da es sich bei Unithea um ein nicht-kommerzielles Festival handelt, lag es den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Beteiligten am Herzen , möglichst viele Menschen zu erreichen – darunter auch solche, die bis dato keine besondere Verbindung zum Theater hatten – und nicht darum, Gewinne zu erzielen. Daher wurde zudem ein Festival-Pass für moderate fünf Euro angeboten. Darüber hinaus erhielten Asylbewerberinnen und -bewerber freien Eintritt.

Ein Höhepunkt des diesjährigen Festivals war eine Mischung aus Theater, Kino und Malerei im Audimax der Europa-Universität Viadrina, bei dem die Darstellerinnen und Darsteller auf dem Boden liegend gefilmt und das Ergebnis auf eine Leinwand projiziert wurde, wodurch ein spektakuläres und mitreißendes Schauspiel entstand, das bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fand.

Neben den neun Inszenierungen fanden die engagierten Kunstschaffenden - größtenteils Studierende - zudem Zeit und Muse für Konzerte, Workshops und Performances.

So fand etwa am 09.06. ein Siebdruck-Workshop statt, bei dem Laien erste Erfahrungen mit der Technik machen und selbst einige Drucke herstellen konnten.

Unithea ist mittlerweile eine echte Attraktion in der Oder-Region. Für das Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen im nächsten Jahr werden sich die Beteiligten sicher etwas Besonderes einfallen lassen…man darf gespannt sein!

Der  Siebdruck-Workshop wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds finanziert

Hoffest in der Lindenstraße am 28.05.2016

um diesjährigen „Fest der Nachbarn“ veranstalteten die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Frankfurt (Oder) zusammen mit ihren Nachbarn, dem Humanistischen Verband Deutschland (HVD), am 28.05. ein Hoffest in der Lindenstraße 16/17. Beide Einrichtungen öffneten an diesem Tag ihre Türen und luden Anwohnerinnen und Anwohner – darunter bekannte wie unbekannte Gesichter – dazu ein, an der geschmückten Tafel Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Nebst guten Gesprächen gab es für alle Beteiligten Salate, Brot und Grillgut. Um für zusätzlichen Gesprächsstoff zu sorgen und zur allgemeinen Bereicherung wurde außerdem ein Quiz zur bewegten Geschichte Frankfurts durchgeführt.

Für die Unterhaltung der Kleinsten wurde natürlich ebenfalls Sorge getragen – neben allerlei Kinderspielzeugen brachte insbesondere ein großes Schwungtuch Spaß und Bewegung in den sonnig-lauen Sommerabend! Dieses kann nun für Veranstaltungen im und um den Kiez bei der Gemeinde ausgeliehen werden.

Das Fest wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds unterstützt.

ART an der Grenze vom 30.04. bis 21.05.2016

„ART an der Grenze“ ist mittlerweile nicht nur den Studierenden und Szenekundigen in Frankfurt (Oder) ein Begriff. Seit 2013 zieht das mehrwöchige Kunstfestival immer mehr Besucherinnen und Besucher in die Räumlichkeiten der Großen Scharrnstraße, wobei der einstigen Shopping-Meile im Herzen der Stadt neues Leben eingehaucht wird.

Im Rahmen des diesjährigen Programms vom xx.xx.xx bis xx.xx.xx stellten neun Kunstschaffende aus der Region ihre Werke aus den Bereichen Acryl- und Ölmalerei, Stickerei, Fotografie und Gipsarbeiten aus. Thematisch waren – ganz dem Motto entsprechend – den Kunstschaffenden keine Grenzen gesetzt.

Neben den dauerhaften Ausstellungen fanden zudem diverse Workshops, Lesungen und Auftritte lokaler Musikerinnen und Musiker statt und - nicht zu vergessen - das mittlerweile obligatorische Krimi-Dinner. Über 20 Veranstaltungen komplettierten in diesem Jahr das Rahmenprogramm zur Ausstellung.

Ziel des Projektes besteht neben der Wiederbelebung des Standortes darin, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Studierende der Viadrina und Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Umlandes treffen und zueinander finden können. Wie in den vorigen Jahren wurden auch diesmal keine Eintrittsgelder verlangt.

Das ehrenamtliche Organisations-Team um die Initiatorin Judith Lenz durfte sich dieses Jahr zusätzlich in seiner Arbeit und Wirkung bestätigt fühlen – Das Kunstfestival „ART an der Grenze“ wurde mit dem diesjährigen Viadrina-Förderpreis geehrt!

Die Miete der Räumlichkeiten in der Großen Scharrnstraße konnte mit Mitteln aus dem Quartiersfonds gedeckt werden.

Rock gegen Gewalt am 04.06.2016

Am 04. Juni 2016 war es wieder soweit – zum bereits fünften Mal hieß es „Rock gegen Gewalt“. Insgesamt zehn – überwiegend Frankfurter und Berliner – Bands standen beim diesjährigen Festival auf den Bühnen im ehemaligen Club „LeFrosch“ und im „Theater des Lachens“ in den Gerstenberger Höfen.

Der Veranstalter des gemeinnützigen Festivals Christian Meißner betonte, dass „Rock gegen Gewalt nicht nur gegen rechte, sondern gegen jede Form von Gewalt gerichtet“ ist. In diesem Jahr sollten außerdem insbesondere auch die in Frankfurt (Oder) untergebrachten Geflüchteten angesprochen werden – um zu demonstrieren, dass Fremdenfeindlichkeit in Frankfurt (Oder) nicht toleriert werden darf.

Bei bestem Wetter begann das erste Konzert um 17 Uhr im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Martin Wilke, der auch dieses Jahr wieder die Schirmherrschaft des Festivals übernahm.

Das Quartiersmanagement unterstützte das Projekt mit Mitteln aus dem Quartiersfonds.

Kleine Parknacht am 27.08.2016

Der mittlerweile über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannte Event findet auch dieses Jahr wieder Ende August statt. Am Samstag, den 27.08. von 18-21.30 Uhr, sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen an diesem musikalisch-kulturellen Erlebnis im südlichen Teil des Bürgerparks teilzunehmen. Mitwirkende Künstlerinnen und Künstler sind unter anderem Thomas Strauch, das Theater des Lachens, das Akkordeon-Orchester, die Frankfurter Singakademie, der Chor der VS Altzeschdorf und viele weitere.

 Entlang des Lennéfließ wird gemäß dem diesjährigen Motto „Bürgerpark – Weg des Lichts“ ein Lampionumzug von Mitarbeitenden und Betreuten der Lebenshilfe e.V. organisiert, um den Park in lauer Sommernachtsstimmung erleuchten zulassen – ein Highlight für alle, die gerne zum Träumen angeregt werden. Für die Kleinsten werden im Freizeitbereich des Parks Kinderschminken und weitere kleinere Aktivitäten angeboten.

 Um das leibliche Wohl sorgen sich diverse Einrichtungen wie das ansässige „Diebels Live“, die Gastronomiebetriebe des Wildparks und des Euro-Camps, FWA, „Vom Fass“, die MuV sowie Oderfrucht, Coffee-Bike und die Kita „Hilde Coppi“. Ein Umfangreiches Angebot für alle Geschmäcker darf also erwartet werden.

Der Lennépark erfährt durch diesen jährlich stattfindenden Aktionstag mehr Aufmerksamkeit und ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern dessen Potential neu zu entdecken und durch Spenden oder tatkräftige Unterstützung ein Bewusstsein für die Möglichkeiten der Mitgestaltung ihrer Stadt zu erlangen. In diesem Sinne sind an der technischen Realisierung dieses Projektes viele private Partnerinnen und Partner sowie ortsansässige Firmen beteiligt, die das nötige Equipment und Knowhow einbringen.

Es erwartet Sie ein zauberhaftes Fest voll Kunst und Kultur – ganz unter dem Motto:

Von Bürgern für Bürger, von Frankfurtern für Frankfurter!

Das Quartiersmanagement Frankfurt (Oder) unterstützt das Projekt mit Mitteln aus dem Quartiersfonds.

Tamm Tamm und Tänzerei am 27.05.2016

Im Rahmen des Festes der Nachbarn 2016 veranstalteten die Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ gemeinsam mit der VHS, dem Interkulturellen Stadtgarten und dem Stadtsportbund am Freitag den 27.05. ein großes Hoffest in der Paul-Feldner-Straße 6, Ecke Gartenstraße 1. Geladen waren Interessierte jeder Couleur und aller Altersgruppen. Nebst Kaffee und Kuchen sowie allerlei Spielen gab es ein vielfältiges Rahmenprogramm. Weiterhin konnten die Besucherinnen und Besucher ein tänzerisches Programm körperlich beeinträchtigter Menschen und einen Trommelworkshop, durchgeführt von der Trommelgruppe „Bamba“ der Christophorus-Werkstätten der Samariter, genießen. Für ein musikalisches Highlight sorgte der freischaffende Frankfurter Musiker Thomas Strauch zusammen mit Ursula Suchanek, die neben Kontrabass die irische Rahmentrommel Bodhrán erklingen ließen.

Das Fest stellte einen idealen Rahmen für gelebte Inklusion dar. Menschen mit und ohne Behinderung wurden ebenso angesprochen wie Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete – eine gute Gelegenheit, Hemmschwellen zu überwinden und aufeinander zuzugehen. Der Erlös der gegen Spende verkauften (und von Nachbarinnen und Nachbarn selbst mitgebrachten!) Speisen und Getränke kamen der Geflüchteten-Arbeit zugute.

Das Quartiersmanagement unterstützte das Projekt mit Mitteln aus dem Quartiersfond

Aktionstag "Safer Internet Day" am 09.02.2016

Im Rahmen des weltweit stattfindenden Safer Internet Day wurde auch in Frankfurt (Oder) dieses Jahr wieder auf die Möglichkeiten und Tücken im Umgang mit dem Internet hingewiesen. Jedes Jahr am zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit Online-Angeboten schulen und sich hinsichtlich meist versteckter Gefahren aufklären, beraten und sensibilisieren lassen. Veranstaltungsort des diesjährigen Aktionstages war das MehrGenerationenHaus MIKADO. Unter dem Motto „Respektvoll, kreativ und sicher durchs Internet“ boten die Akteure (VHS, Verbraucherzentrale, Amt für Jugend und Soziales, Jugendinformations- und Medienzentrum, Rechtsanwaltskanzlei KBZ, Seniorengruppe Feierabend.de) ein vielfältiges Angebot.

Während sich dieses vormittags insbesondere an Schüler und Jugendliche richtete – mit Workshops und Rollenspielen sowie Aufklärung hinsichtlich der oft leichtfertigen Preisgabe sensibler Daten – wurden im Nachmittagsprogramm besonders ältere Menschen und Eltern angesprochen. So wurden diverse Vorträge gehalten und Fragen zu den Themen Urheberrecht, Abmahnfallen, Online-Verträgen und weiteren rechtlichen Fallstricken diskutiert und fachlich kompetent beantwortet.

Eltern konnten sich darüber hinaus an die Eltern-Medien-Beratung wenden und sich hinsichtlich eines angemessenen und sicheren Umgangs mit dem Internet seitens ihrer Kinder informieren. Auch dieses Jahr fand der Aktionstag wieder regen Zulauf.

Das Quartiersmanagement Frankfurt (Oder) unterstützte den Projekttag mit Mitteln aus dem Quartiersfond.

Projekt "Intensiv-Kennenlernen der arabischen Sprache" vom 13./14.02.2016

Am 13. und 14.02.16 führte der Utopia e.V. einen Kennenlern-Kurs der arabischen Sprache für interessierte Bürgerinnen und Bürger durch. Der zweitägige Kurs fand in den Räumen des Kontaktladens in der Berliner Straße statt. In jeweils 5 Stunden wurde den 14 Teilnehmenden ein erster Eindruck der Sprache vermittelt. Vorkenntnisse waren dabei nicht nötig.

Im Vordergrund stand das freie Sprechen: Begrüßung, Vorstellung und Redewendungen des Alltags. Das Erlernen der Schrift war eher von nebensächlicher Bedeutung, da Anlass und Ziel des Projektes die Förderung der Verständigung zwischen Anwohnerinnen und Anwohnern und arabisch-sprechenden Flüchtlingen der Erstaufnahmestelle am Karl-Ritter-Platz war.

Dozent Simon Freise verzichtete daher gänzlich auf Frontalunterricht. Stattdessen wurde interaktiv und spielerisch ein Zugang zur Sprache gesucht – und auch gefunden.

Veranstalter und Teilnehmende bewerteten den kostenfreien Kurs durchgehend positiv und letztere sahen sich nach Ende des Kurses durchaus in der Lage und in ihrer Absicht bestärkt den Kontakt zu den meist syrischen Flüchtlingen zu suchen. Aufgrund des positiven Feedbacks und des bestehenden Interesses möchte der Verein Utopia in naher Zukunft weitere Angebote schaffen und so Hemmungen aufgrund der Sprachbarriere abbauen.

Der Quartiersfonds stellte zu diesem Zweck die Mittel bereit, um die anfallenden Honorarkosten aufzubringen.

 

Das "Fest der Nachbarn 2016"

Das diesjährige Fest der Nachbarn in Frankfurt (Oder) war ein voller Erfolg! Vom 27. bis 29. Mai feierten im gesamten Stadtgebiet 22 Nachbarschaften, um sich in geselliger Atmosphäre bei einem Grillwürstchen oder einem leckeren Stück Kuchen besser kennenzulernen, mal wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und so ihre eigene Nachbarschaft als Gemeinschaft zu stärken. Auch einige soziokulturelle Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Frankfurt (Oder) gestalteten Feierlichkeiten, die auch von Gästen anderer Stadtteile und Nachbarschaften besucht werden konnten.

Freitag, 27.05.2016

SÜD

Die Wohngruppe „Pillgramer“ in der Pillgramer Straße 10 lud ein zum geselligen
Beisammensein bei Kaffee und Kuchen sowie anschließendem Grillen, wobei für das Nötige gesorgt wird. Ab 16 Uhr konnten sich Nachbarn hier besser kennenlernen.

Auf dem Platz hinter dem Eltern-Kind-Zentrum Süd in der Alexej-Leonow-Straße 1a richtete das Eltern-Kind-Zentrum von 14-17 Uhr ebenfalls ein "Fest der Nachbarn" aus. Neben einem netten Beisammensein bei Kaffee und Kuchen gab es Spielangebote und eine Kinderbetreuung.

Das "Fest der Nachbarn 2016"
Das "Fest der Nachbarn 2016"

BERESINCHEN

Von 12-15 Uhr lud das Kinderheim Rosengarten alle Nachbarn herzlich zum Kennenlernen und plaudern ein. Neben Kaffee und Kuchen boten die Räumlichkeiten die Gelegenheit bei Tischtennis und Kicker spielend miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Flüchtlingsunterkunft in der Heinrich-Hildebrand-Straße 20 öffnete von 15-18 Uhr ihre Tore und lud alle Nachbarn ins Haus Sinnan/Invia ein, um sich ein Bild von der Arbeit der AWO zu machen und mit Flüchtlingen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Für Kaffee und Kuchen wurde ausreichend gesorgt und Dolmetscher erleichtern die Kommunikation.

Das "Fest der Nachbarn 2016"
Das "Fest der Nachbarn 2016"

 


MITTE

Das MehrGenerationenHaus MIKADO feierte zusammen mit dem WOWI-Mieterbeirat der Pablo-Neruda-Blöcke von 14-17 Uhr mit allen Nachbarn ein großes Fest. Unter dem Motto „alte Spiele neu belebt“ konnten Alt und Jung gemeinsam feiern und einander kennenlernen. Ein Spielmobil sicherte weitere Unterhaltung und viel Bewegung für Kinder. Für einen Gaumenschmaus sorgte das Mitbringbuffet, an dem sich alle Besucher mit einem kleinen Beitrag beteiligen können, sowie Kaffee und Kuchen mit anschließendem Grillen. Sitzinseln und musikalische Untermalung schufen eine gemütliche Atmosphäre. Eröffnet wurde das Fest mit dem Auftritt der Frankfurter Fanfarengarde.

Miteinander Wohnen e.V. richtete zusammen mit seinen langjährigen Partnern des Jugendclubs „chillerstreet“ und des Kinderheims Clara Zetkin e. V. von 14-17 Uhr ein „Fest der Nachbarn“ in der Berliner Straße 38 aus. Neben der leiblichen Versorgung mit Kaffee, Kuchen und Suppe sorgten nebst weiteren Spielen Schiffchen-Wettfahrt und ein Quiz für eine heitere Atmosphäre und gute Stimmung.

Das "Fest der Nachbarn 2016"
Das "Fest der Nachbarn 2016"



  Zu einem großen gemeinsamen Hoffest luden die Volkshochschule Frankfurt (Oder), der Interkulturelle Stadtgarten, die Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ sowie das Team des Stadtsportbundes alle Nachbarn, Freunde und Interessierte in die Paul-Feldner-Straße 6, Ecke Gartenstraße ein. Von 15-17.30 Uhr fand unter dem Motto „Tamtam und Tänzerei“ ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein statt. Neben diversen Tanz- und Musikaufführungen zeichnete die Trommeltruppe Bamba für Stimmung verantwortlich, ehe die mutigen unter den Gästen im Rahmen einer Karaoke-Show selbst zum Mikrofon greifen durften. Weitere Highlights bildeten das traditionelle japanische Kamishibai-Theater im Stadtgarten sowie der Auftritt des beliebten Frankfurter Musikers Thomas Strauch. Neben diesem bunten Rahmenprogramm wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Am Topfmarkt 1 lud der Frankfurter Arbeisloseninitiative e.V. von 12-15 Uhr zu kräftigender Erbsensuppe, sowohl in traditioneller als auch in vegetarischer Variante, ein. Außerdem wurde bei Kaffee und Kuchen ein geselliges Miteinader gefördert, insbesondere auch zwischen Anwohnern und Flüchtlingen der Erstaufnahme-Stelle am Karl-Ritter-Platz. Ort des Festes waren die Räumlichkeiten der Frankfurter Tafel.

Das "Fest der Nachbarn 2016"
Das "Fest der Nachbarn 2016"

Auch in der Wollenweberstraße 5a wurde gefeiert. Ab 15 Uhr kamen die Anwohner zu Kaffee und Kuchen und gemeinsamer Plauderei zusammen, um einander näher kennenzulernen und bestehende Beziehungen zu pflegen.

Ebenfalls wieder mit dabei waren die Anwohner der Wohnanlage Gertraudenplatz. Dort gab es ab 17 Uhr ein Fest bei Kaffee und Kuchen sowie Grillgut. Geladen waren Anwohner und Freunde, um in gemütlicher Runde zusammenzukommen.

Die benachbarten Mieter des Bolfrashauses kamen bei einem internationalen Mitbring-Frühstück morgens ab 9 Uhr zusammen, um sich gemeinsam für den Tag zu stärken, sich einmal in einem anderen Rahmen näher kennenzulernen und um über deutsch-polnische Projekte und ihre Partnerschaft zu visionieren.

WEST

Die Anwohnerschaft des Mühlengrund 8/9 nutzten die Gelegenheit auch dieses Jahr wieder um ein paar heitere Stunden mit Ihren Nachbarn zu verbringen und sich in netter Atmosphäre bei einem Getränk und gutem Essen näher kennen zu lernen, sich auszutauschen und so das Zusammenleben freundlicher und solidarischer zu gestalten. Ab 18 Uhr wurde in geselliger Runde gegrillt, wobei Grillgut, Salate und sonstige Leckereien von den Teilnehmenden mitgebracht wurden.

Samstag, 28.05.2016

BERESINCHEN
Ein großes Hoffest richtete der Fanfarengarde Frankfurt (Oder) e.V. gemeinsam mit dem Flexible Jugendarbeit Frankfurt (Oder) e.V. aus. Von 14-18 Uhr konnte unter dem Motto „Wunderwelt der Technik“ auf verschiedenste Art und Weise die vielseitige Welt der Technik erkundet werden. Katastrophenschutz, Feuerwehr und Amateurfunker stellten ihre Arbeit und ihr Equipment vor. Natürlich gab es nebst Technikshow auch jede Menge Vergnügungsangebote – Hüpfburg, Trampolin, Pedalos fahren, Kinderschminken, Buttons machen, Spielstraße und vieles mehr machten den Familienausflug komplett. Auch der ansässige Boxverein öffnete seine Türen und gewährte Interessierten Einblick in die Welt des Boxsportes. Musikalische und tänzerische Auftritte untermalten das Programm stimmungsvoll. Ab 18 Uhr begann das Abendprogramm mit Beach-Club und Live-Musik. Liegestühle und Cocktails luden zum entspannten Ausklingenlassen des Tages ein. Ort des Festes war der Innenhof der der Fanfarengarde in der Robert-Havemann-Straße 5.

Im Innenhof des Spartakusrings lud die Anwohnerschaft von 11-15 Uhr zum gemütlichen gemeinsamen Brunch ein. Kleine Beiträge für ein ausgedehntes Brunchen dürfen gerne mitgebracht werden. Für Spiel und Spaß für die Kleinsten wurde ebenfalls gesorgt.

MITTE

In der Großen Scharnstraße wurde von der Kindervereinigung mit Kindern für Kinder Frankfurt (Oder) e.V. zusammen mit mehreren Partnern von 14-18 Uhr ein Fest unter dem Motto „Eine Straße für alle Kinder“ veranstaltet. Eine Hüpfburg, Zuckerwatte und Straßenmalerei luden insbesondere die kleinen Besucher zum Verweilen ein. Auch im Sprayen durften sich die Gäste einmal ausprobieren. Als verbindendes Element fuhr eine Elektroeisenbahn von der Großen Scharnstraße zum Fest auf dem Brückenplatz.

Die Begegnungsstätte Hof-Ecke der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde lud gemeinsam mit dem Humanistischen Verband Deutschland in die Lindenstraße 16 und 17 von 16-19 Uhr zum Fest der Nachbarn ein. Raum gegeben wurde der Begegnung und dem Miteinander im Gedankenaustausch an der Feuerschale, beim Spielen, Rätseln, Grillen und Essen. In der Geschäftsstelle des HVD konnte man sich über dessen Arbeit und Angebot informieren.

 Das "Fest der Nachbarn 2016"
Das "Fest der Nachbarn 2016"

 

Das Słubfurter Parlament hieß alle Anwohner des neuen Brückenplatzes zwischen Bischofstraße und Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße herzlich zum gemeinsamen Grillen und Feiern willkommen. Die geplanten bürgergesellschaftlichen Projekte wurden den Gästen im Rahmen dieses Festes erstmalig vorgestellt. Es gab außerdem einen Marionetten- sowie einen Graffiti-Workshop, ein Open-Air Kino, Live-Musik und weitere Attraktionen. Am Lagerfeuer konnte man sich gemeinsam besinnen und näher kennenlernen. Das Fest fand von 16-20 Uhr statt. Ab 11 Uhr begann der Tag bereits mit einer gemeinsamen Putz- und Aufbauaktion, bei der jede Hilfe gern gesehen war.

Das "Fest der Nachbarn 2016"
Das "Fest der Nachbarn 2016"


Das Verbuendungshaus Fforst war auch dieses Jahr wieder mit von der Partie und feierte neben dem Fest der Nachbarn sein 10-jähriges Bestehen. Die großen und kleinen Besucher erwarteten bereits ab 10 Uhr morgens verschiedene Angebote: Witzige Spiele, eine Tombola und die allseits beliebte Schokokusswurfmaschine durfte auf dem Straßenfest nicht fehlen! Am Abend knallten die Sektkorken und es wurde auf die erste Fforst-Dekade angestoßen. Menschen redeten, sangen und schwangen zur Live-Musik von „La Marche“ und dem Set von DJane Franzi die Beine.

NORD

Die Nachbarschaft im Pflaumenweg lud alle Anwohner und Freunde herzlich zum gemeinsamen Kaffee trinken, Kuchen essen und Grillen auf den Spielplatz im Pflaumenweg ein. Ab 15 Uhr konnte mitgebrachtes Grillgut zubereitet und miteinander gequatscht und gelacht werden. Außerdem durfte sich wer wollte beim Tischtennis spielen verausgaben und anschließend die so verlorenen Kalorien bei selbstgemachter Zuckerwatte wieder nachtanken.

SÜD

Die Nachbarschaft der Friedrich-Löffler-Straße veranstaltete von 15-17 Uhr ein lockeres Miteinander und Beisammensein mit Kaffee und Kuchen sowie diversen Kinderspielen. Alle Nachbarn und Freunde waren herzlich willkommen. 

Auch das AWO-Seniorenheim "Am Südring" war beim "Fest der Nachbarn mit von der Partie. Beginn war 11:00 Uhr mit dem Auftritt des Feuerblasorchesters. Nach der offiziellen Eröffnung sang der „Chor der Lebensfreude mit den Besuchern Volkslieder. Ab 11:30 Uhr spielte das Feuerwehrblasorchester zum Frühschoppen. Ab 13:00 Uhr bis ca. 14:30 Uhr spielte Die Alleinunterhalterin Frau Bulang volkstümliche Lieder zum Mitsingen. Für die Kleinen stand ab 11:00 Uhr eine Hüpfburg, eine Spielstraße sowie eine Bastelecke zur Verfügung. Vorbereitet wurde dieses Jahr erstmals ein Trödelmarkt. Infostände gaben Auskunft über die Arbeit der AWO. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Würstchen, Steak, Soljanka und Kuchen sowie Getränke luden zum Verweilen ein. 

Sonntag, 29.05.2016

MITTE

Die Anwohner der Gubener Straße und der Ferdinandstraße veranstalteten ab 11 Uhr einen Brunch im Innenhof zu dem alle Nachbarn herzlich eingeladen waren. Kleine Beiträge für einen gelingenden und ausgedehnten Brunch wurden von den Anwohnern mitgebracht.

Gefördert wurde das „Fest der Nachbarn“ in Frankfurt (Oder) aus Mitteln des Quartiersfonds sowie durch die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH über die Nachbarschaftsaktion „25 gute Ideen – 25 mal fördert die WOWI“.

Ganz Europa feierte am 27. Mai 2016 das „Fest der Nachbarn“, European Neighbours’ Day. An diesem Tag treffen sich Millionen von Europäerinnen und Europäern mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn, um das Zusammenleben in den Städten freundlicher und solidarischer zu gestalten. Auch in Frankfurt (Oder) wurde wieder gefeiert.

Das Prinzip dieser einmal jährlich stattfindenden Aktion liegt darin, in freundlicher und geselliger Atmosphäre seine Nachbarinnen und Nachbarn näher kennenzulernen und sich wieder einmal auszutauschen. Denn nur wer sich kennt und wer miteinander redet, kann sich verstehen, respektieren und ein solidarisches Zusammenleben im Alltag führen.

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